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Norddeutsche Rundschau

20. August 2017 | 10:16 Uhr

Letzte Asphaltdecke für Neubaugebiet

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Resterschließung für „An der Ziegelei“ auf den Weg gebracht

Die Resterschließung des Neubaugebietes „An der Ziegelei“ soll noch in diesem Jahr hergestellt werden. Die Gemeindevertretung Nortorf unter Vorsitz von Bürgermeister Manfred Boll beschloss einstimmig die Auftragsvergabe an das Hohenwestedter Tiefbauunternehmen Kochanski Bau GmbH. Der Auftrag für Tief- und Straßenbauarbeiten umfasst ein Gesamtvolumen von gut 220  000 Euro.

„Die Anlieger werden dafür nicht zur Kasse gebeten“, versicherte Manfred Boll. Sie hätten die Erschließung mit dem Kaufpreis der Grundstücke zum Quadratmeterpreis von 65 Euro schon vorab bezahlt. Das gilt auch für weitere Kosten für die Planung der Baumaßnahmen durch das Ingenieurbüro Lindemann & Ulrich in Wilster und für die Baumanpflanzungen. Hierfür fallen vermutlich insgesamt noch einmal knapp 50  000 Euro an. Die Ausschreibung der Pflanzarbeiten wird zurzeit vorbereitet.

Für die bevorstehenden Tief- und Straßenbauarbeiten hatten sechs Firmen ein Angebot abgegeben. Das der Firma Kochanski wurde als das preisgünstigste ermittelt. Sie wird den Straßen im Neubaugebiet eine endgültige Asphaltdecke „verpassen“, Arbeiten an Gehwegen und Verkehrsflächen durchführen und Parkbuchten anlegen. Roman Stöckmann als Leiter der Tiefbauabteilung im Amt Wilstermarsch erläuterte auf Anfrage, dass es zumeist an einer Straßenseite einen aus Betonsteinen gepflasterten Gehweg und auf der anderen Seite einen befestigten Parkstreifen geben werde.

Der Bauausschuss unter Leitung von Jan Behrens hatte sich kürzlich bereits mit der Resterschließung befasst und ebenfalls grünes Licht gegeben. Als weiteres Thema nannte Behrens eine notwendige Sanierung des Schindeldaches auf dem Pavillon hinter dem Feuerwehrhaus Schotten. Bürgermeister Manfred Boll wurde ermächtigt, dafür Preisangebote einzuholen.

Boll berichtete weiter, dass sich die laufenden Bauarbeiten in der Vereinsstraße noch bis in den Herbst hinein hinziehen werden. Dabei komme es zeitweise zu Einengungen der Fahrbahn, so dass der Verkehr dann per Einbahnstraßenregelung an der Baustelle vorbeigeführt werde. Hier werden auf einer Länge von rund 200 Metern Hausanschlüsse für Gas und Wasser sowie die unter dem Bürgersteig liegenden Leitungen erneuert.

Auf Vorkommnisse in der Vergangenheit hinweisend, appellierte der Bürgermeister an Verkehrsteilnehmer, die Baustelle nur in einer Richtung zu befahren. Als Alternative bietet sich die innerörtliche Umleitung über den Rumflether Deich an.

Thema war auch die jetzt eingerichtete Bürgerstiftung Nord, die von den Betreibern des in der Gemeinde errichteten Windpark ins Leben gerufen wurde. Wie Boll berichtete, sollen aus der Stiftung Maßnahmen der Jugend- und der Seniorenarbeit ebenso bezuschusst werden wie eingetragene Vereine. Ein erster Zuschuss wurde bereits für eine kostenfreie Theaterfahrt für die Nortorfer Senioren gewährt.


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erstellt am 03.Mär.2016 | 12:04 Uhr

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