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Norddeutsche Rundschau

20. Oktober 2017 | 04:13 Uhr

Namhafte Autoren : Lesestart auf neuem Gestühl

vom
Aus der Redaktion der Wilsterschen Zeitung

Verein Leselust kann Dank Sponsoring nun Besuchern im Spiegelsaal des Neuen Rathauses in Wilster bis zu 100 Plätze bieten.

Mit einer restlos ausgebuchten Lesung am 18. September im Spiegelsaal des Neuen Rathauses, startet der Verein Leselust in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei in die zweite Hälfte ihrer Veranstaltungsserie. Für die erste Lesung nach der Sommerpause konnte mit Heide Simonis nicht nur eine derzeit gern gebuchte Autorin für eine Lesung in dem Palais Doos gewonnen werden, sondern auch eine ehemalige Ministerpräsidentin und Ehrenbürgerin Schleswig-Holsteins, die auch abseits ihres Schriftwerkes viel zu erzählen hat.

Bereits Wochen vor der Lesung stand das Telefon der Leselust-Vorsitzenden kaum still. „Wir haben leider nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen. Mehr als 100 Zuhörer bekommen wir nicht in den Spiegelsaal“, musste Birgit Böhnisch viele interessierte Anrufer vertrösten. Die Stuhlkapazitäten waren eigentlich bereits bei 70 Gästen ausgeschöpft. Doch dank einer Spende des Möbelhaus Wolfsteller konnte der Bestand an Sitzmöglichkeiten nun auf 100 Plätze dauerhaft aufgestockt werden. „Nach einer kurzen Anfrage erklärte sich Peter Wolfsteller sofort bereit, uns zu unterstützten“, zeigt sich Birgit Böhnisch von der Spendenbereitschaft begeistert. „Neben 28 überaus bequemen, robusten und vor allem Platz sparenden Stühlen, dank Stapelmöglichkeit, haben wir auch zwei Hochstühle erhalten“, so die Vereinsvorsitzende. Bei der Lesung mit Heide Simonis werden auch die beiden Hochstühle erstmals zum Einsatz kommen. Die Ex-Regierungschefin möchte sich zwischen einzelnen Abschnitten, in denen sie aus ihrem Buch liest, immer wieder den Fragen der Literaturvereinsvorsitzenden stellen und hat daher darum gebeten, nicht auf einem niedrigen Stuhl hinter einem Tisch platziert zu werden, wo sie für die Zuhörer kaum zu sehen ist.

Die Anschaffung des Mobiliars stand bereits längere Zeit auf der Wunschliste des 80 Mitglieder großen Vereins, jedoch fehlten die finanziellen Mittel. „Wir verwenden die Mitgliedsbeiträge und Spenden vorrangig, um interessante und anspruchsvolle Autoren in die Marschenstadt zu holen“, unterstreicht Kassenführerin Susanne Reese. Das besondere Ambiente des Spiegelsaals im Neuen Rathaus hat sich bereits unter vielen Autoren herumgesprochen. Damit ist die Marschenstadt zu einem beliebten Anlaufziel bei Schriftstellern aus der gesamten Bundesrepublik geworden.

So wird am 18. Oktober Marina Rosenberg zu Gast in Wilster sein. Die Münchener Journalistin und Autorin wird aus ihrem Schriftwerk „Mutter, wann stirbst du endlich“ lesen. Für den 18. November hat sich Tanja Kinkel angekündigt. Die Literaturpreisträgerin und Bestsellerautorin aus Bamberg wird aus ihrem Roman „Manduchai, die letzte Kriegerkönigin“ lesen.

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