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Kulturreihe „Immer am 18.“: : Lese-Start mit Arno Surminski

vom
Aus der Redaktion der Wilsterschen Zeitung

Verein Leselust und Stadtbücherei Wilster laden wieder zu interessanten Autorenabenden ein. Nach Arno Surminski werden Mirko Bonné, Feridun Zaimoglu, Mona Frick und Jörn Jacob Rohwer zu Gast sein.

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erstellt am 12.Jan.2014 | 08:30 Uhr

Auf namhafte Autoren und interessante Lesungen freuen sich Birgit Böhnisch, Vorsitzende des Vereins Leselust, und Karin Labendowicz, Leiterin der Stadtbücherei. Schließlich liegt auch ein erfolgreiches Lese-Jahr hinter ihnen. Birgit Böhnisch: „Wir haben nach wie vor gute Autoren, viel Publikum und interessante Diskussionen im Anschluss an die Lesungen.“ Und das soll auch so bleiben. Mit Arno Surminski starten Leselust und Stadtbücherei in der Reihe „Immer am 18.“ ins erste Halbjahr 2014. Der Autor wird am Sonnabend, 18. Januar, um 19.30 Uhr im Spiegelsaal des Neuen Rathauses, Rathausstraße 4, aus seinen Werken „Im Garten des Schönen“ und „Jokehnen und die Stimmen der Anderen“ lesen.

Bei „Im Garten des Schönen“ erleben die Zuhörer heitere und besinnliche Geschichten aus dem Norden. Und mit „Jokehnen und die Stimmen der Anderen“ gibt Surminski die Reaktionen der Leser auf seinen Bestseller „Jokehnen oder Wie lange fährt man von Ostpreußen nach Deutschland?“ kombiniert mit seinen Antworten wieder. Arno Surminski wurde 1934 in Ostpreußen geboren und lebt jetzt in Hamburg.

„Nie mehr Nacht“ ist Titel des Romans von Mirko Bonné, aus dem der Autor am Dienstag, 18. Februar, um 19.30 Uhr im Spiegelsaal liest. „Nie mehr Nacht“ stand 2013 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Protagonist Markus Lee erlebt einen Wendepunkt in seinem Leben, muss sich nach dem Suizid seiner Schwester dem Trauma der eigenen Jugend und den Abgründen seiner Familie stellen.

Mit einem großen Roman von zwei verlorenen Seelen und dem Auftauen vereister Herzen kann sich das Publikum befassen, wenn am Dienstag, 18. März, um 19.30 Uhr Feridun Zaimoglu im Spiegelsaal aus „Isabel“ lesen wird. Gewohnt sprachmächtig, gepaart mit genauer Beobachtungsgabe führt Zaimoglu seine Zuhörer und Leser in eine Welt der zurückgefahrenen Lebenserwartung, die aufgebrochen wird durch Liebe, Schmerz, Reue und Rache.

Im April wird es keine Lesung geben, da der 18. auf den Karfreitag fällt, im Mai werden sich Leselust und Stadtbücherei am Rathausfest beteiligen, in dessen Rahmen es eine Kinderlesung geben wird: Am Sonnabend, 17. Mai, um 15 und um 16 Uhr wird Mona Frick zu Gast sein und den Jungen und Mädchen im Grundschulalter jeweils ihr Buch „Sonne, Mond und Märchen“ vorstellen. Für die Kinderlesung bedarf es übrigens keiner Anmeldung.

Am Schluss des Halbjahres steht dann am Mittwoch, 18. Juni, um 19.30 Uhr im Spiegelsaal das Buch „Die Seismografie des Fragens, biografische Gespräche“ von Jörn Jacob Rohwer im Mittelpunkt. Der Autor führt eingehende Interviews mit großen Zeitgenossen und hat seine Aufzeichnungen in seinem Buch zu einem spannenden Gesamtwerk zusammengefügt.

Leselust-Vorsitzende Birgit Böhnisch weist darauf hin, dass aufgrund begrenzter Plätze Anmeldungen unter 04823/921336 (Stadtbücherei) nötig sind. Der Eintritt ist stets frei, um Spenden für den Verein Leselust wird gebeten.

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