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Blauröcke : Lehrgangs-Müdigkeit bei den Wehren

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Versammlung aller Steinburger Feuerwehren: Im Mittelpunkt standen organisatorische Fragen und Ehrungen.

shz.de von
erstellt am 11.Nov.2014 | 04:45 Uhr

120 von 142 Delegierten aus 103 Wehren, sieben Amtswehrführer und die Vertreter von drei Städten versammelten sich in den Bürgerstuben Brokstedt und sorgten für einen vollen Saal. Der Kreisfeuerwehrverband Steinburg hatte zur Mitgliederversammlung geladen. Organisatorische und administrative Fragen, Berichte, Vorträge Ehrungen, Verabschiedungen und Beförderungen – gemessen an der Vielfalt der Tagesordnung kamen die Teilnehmer in eineinhalb Stunden zügig durch das Programm.

Kreiswehrführer Frank Raether referierte über Organisatorisches. „Wehrführung und Beauftragte pflegen Übersichten über den Bedarf an Anmeldungen für Lehrgänge“, sagte er. Am Jahresende folgt ein Abgleich. „Alle nicht erfüllten Bedarfsmeldungen werden ins Jahr 2015 übernommen.“ Die Erstellung des Lehrgangsplans für 2015 befinde sich in der Endphase. „Teilweise fanden Lehrgänge jedoch mit der Hälfte oder weniger der gemeldeten Teilnehmer statt“, machte er auf ein Problem aufmerksam. Um diese Quote zu verbessern, sollen die Teilnehmer nun nicht mehr nur per Email, sondern auch persönlich an die Teilnahme erinnert werden.

Nach Änderung des Brandschutzgesetzes sind erste Ausbildungstätigkeiten ab dem 16. Lebensjahr in der Wehr zulässig. „Wir wollen grundsätzlich daran festhalten.“ Denn wenn die Grundausbildungszeiten von 70 Stunden vor dem 18. Lebensjahr vollendet sein sollten, wäre eine Teilnahme bereits mit 17 Jahren am Lehrgang zum Truppmann/Truppführer rechtlich zulässig.

„Nachdem sich der Feuerwehrausschuss mit dem Thema auseinander gesetzt hatte, kam er zu dem Ergebnis, dass der Gemeindewehrführer vor Ort entscheiden muss, ob ein Mitglied alle erforderlichen Voraussetzungen erfüllt.“ In der Feuerwehrdienstverordnung Sprechfunk und Atemschutz hingegen ist ein Mindestalter von 18 Jahren vorgeschrieben, ebenso für Atemschutzgeräteträger.

Der stellvertretende Kreiswehrführer Timo Plath unterrichtete über den Bericht des Gemeindeprüfungsamtes, in dem einige Änderungen vorgeschlagen oder gefordert werden. Bisher wurde die Buchführung nur durch die Geschäftsführerin getätigt. Empfohlen werde nun, einem zusätzlichen Mitarbeiter den Zugriff auf das Buchführungsprogramm zu ermöglichen und ihn darin zu schulen. „Wir haben die Mittel für die Schulung bereit gestellt. Technische Fragestellungen werden mit dem Kreis geklärt.“

Der Kreisfeuerwehrverband erhebt für nicht traditionelle Aufgaben der Feuerwehr eine Umlage von den Städten und Gemeinden. Der Kreis Steinburg habe die Durchführung der Aufgabe an den Kreisfeuerwehrverband übertragen. „Da der Kreis aber weiterhin Träger der Aufgaben ist, kann der Kreisfeuerwehrverband keine Umlagen oder Gebühren erheben.“ Das bedeute, dass der Kreis für die Kosten aufkommen müsse, sich diese jedoch über die Gebührensatzung bei den Gemeinden wieder holen könne. „Nach bisherigem Stand beim Kreis soll eine Veränderung der Abrechnung ab dem 1. Januar 2016 erfolgen.“ Der Kreis werde dazu eine entsprechende Gebührensatzung erlassen. „Der Kreisfeuerwehrverband wird dann die Gebühren im Namen des Kreises vereinnahmen und mit diesem abrechnen.“

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung informierte Referent Andreas Elser in einem Vortrag zum Thema „Versammlungsstätten-Verordnung“. Vorgestellt wurde auch der neue Mitarbeiter der Brandschutzdienststelle, Martin Erdmann.

>Wahlen: Beisitzer im Vorstand (als Nachfolge von Thomas Gerth): Rainer Schmidt (FF Kiebitzreihe) mit 117 Stimmen.
>Beförderungen: zum Brandmeister: Harry Friedrich (WF FF Winseldorf), Rolf Bauer (FF Rosdorf, stellv. Wehrführer); zum Oberbrandmeister: Peter Ralfs (WF FF Kaaks).
>Verabschiedungen: Ralf Broßies, FF Heiligenstedtenerkamp (Fachwart Brandschutzerziehung/Brandschutzaufklärung), Joachim Sprenger (FF Kremperheide – Kreisausbilder und Leistungsbewerter „Roter Hahn“); Hans-Werner Kahl (FF Kiebitzreihe – Kreisausbilder Technische Hilfe – TH-Fortbildung).

Ihre jüngste Mitgliederversammlung nutzte der Kreisfeuerwehrverband Steinburg, um zwei der Feuerwehr besonders verbundene Personen auszuzeichnen. Gemeinsam mit den stellvertretenden Kreiswehrführern Bernd Pusch (Wacken) und Timo Plath (Wrist) nahm Kreiswehrführer Frank Raether die Ehrung vor.

Für seine hervorragenden Leistungen und Verdienste wurde Joachim Sprenger von der Freiwilligen Feuerwehr Kremperheide mit dem Deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Gold ausgezeichnet. Seit August 1978 Mitglied in Kremperheide, ist er 1990 Gruppenführer und Sicherheitsbeauftragter geworden, und seit 1995 Wehrführer. „Er hat mit seiner Wehr Leistungsbewertungen erfolgreich absolviert und immer darauf geachtet, dass die Jugend gefördert und in die Aufgaben der Wehr mit einbezogen wird.“

1996 wurde unter seiner Mitwirkung die Jugendfeuerwehr BKK (Bahrenfleth – Kremperheide – Krempermoor) ins Leben gerufen. „Mit viel Engagement hat er sich auch um den Jugendmusikzug und die Flintenladys gekümmert.“ Wegen seiner Erfahrung und seiner kameradschaftlichen und freundlichen Art werde er immer wieder um Rat gefragt. Auf Kreisebene war er über viele Jahre in der Kreisausbildung sowie bei den Vorbereitungen und Abnahmen der Leistungsbewertung tägig.

Ausgezeichnet mit der Silbernen Ehrennadel der Feuerwehr wurde auch Mandy Zinke (Ordnungsabteilung der Stadt Itzehoe), die für alle Feuerwehrangelegenheiten zuständig ist. „Sie ist stets eine große Hilfe für die Wehrführung und den Vorstand der Stadt Itzehoe. Denn sie stellt die richtigen Verbindungen innerhalb der Verwaltung zu anderen Dienststellen her“, so Bernd Pusch. „Herausragend war ihr Engagement bei der Gründung der Jugendfeuerwehr Itzehoe im Jahr 2013. Den Nachwuchs mit ausreichend Mitteln zu versorgen, war ein besonderes Anliegen.“ Auch heute noch berate sie die Jugendfeuerwehr und den Vorstand im Haushaltsrecht. Desweiteren habe sie Seminare besucht und der Wehr bei der Erstellung des Feuerwehrbedarfsplans viele schriftliche Arbeiten abgenommen.

Mandy Zinke habe es verstanden, ein regelmäßiges Treffen der Ordnungsabteilung und der Wehrführung Itzehoes zu organisieren und am Laufen zu halten. „Dadurch ist die Wehr immer auf dem neuesten Stand, was Beschaffungen angeht, und es findet ein Austausch über das Wohl und Wehe der Feuerwehr statt.“

Ihre jüngste Mitgliederversammlung nutzte der Kreisfeuerwehrverband Steinburg, um zwei der Feuerwehr besonders verbundene Personen auszuzeichnen. Gemeinsam mit den stellvertretenden Kreiswehrführern Bernd Pusch (Wacken) und Timo Plath (Wrist) nahm Kreiswehrführer Frank Raether die Ehrung vor.

Für seine hervorragenden Leistungen und Verdienste wurde Joachim Sprenger von der Freiwilligen Feuerwehr Kremperheide mit dem Deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Gold ausgezeichnet. Seit August 1978 Mitglied in Kremperheide, ist er 1990 Gruppenführer und Sicherheitsbeauftragter geworden, und seit 1995 Wehrführer. „Er hat mit seiner Wehr Leistungsbewertungen erfolgreich absolviert und immer darauf geachtet, dass die Jugend gefördert und in die Aufgaben der Wehr mit einbezogen wird.“

1996 wurde unter seiner Mitwirkung die Jugendfeuerwehr BKK (Bahrenfleth – Kremperheide – Krempermoor) ins Leben gerufen. „Mit viel Engagement hat er sich auch um den Jugendmusikzug und die Flintenladys gekümmert.“ Wegen seiner Erfahrung und seiner kameradschaftlichen und freundlichen Art werde er immer wieder um Rat gefragt. Auf Kreisebene war er über viele Jahre in der Kreisausbildung sowie bei den Vorbereitungen und Abnahmen der Leistungsbewertung tägig.

Ausgezeichnet mit der Silbernen Ehrennadel der Feuerwehr wurde auch Mandy Zinke (Ordnungsabteilung der Stadt Itzehoe), die für alle Feuerwehrangelegenheiten zuständig ist. „Sie ist stets eine große Hilfe für die Wehrführung und den Vorstand der Stadt Itzehoe. Denn sie stellt die richtigen Verbindungen innerhalb der Verwaltung zu anderen Dienststellen her“, so Bernd Pusch. „Herausragend war ihr Engagement bei der Gründung der Jugendfeuerwehr Itzehoe im Jahr 2013. Den Nachwuchs mit ausreichend Mitteln zu versorgen, war ein besonderes Anliegen.“ Auch heute noch berate sie die Jugendfeuerwehr und den Vorstand im Haushaltsrecht. Desweiteren habe sie Seminare besucht und der Wehr bei der Erstellung des Feuerwehrbedarfsplans viele schriftliche Arbeiten abgenommen.

Mandy Zinke habe es verstanden, ein regelmäßiges Treffen der Ordnungsabteilung und der Wehrführung Itzehoes zu organisieren und am Laufen zu halten. „Dadurch ist die Wehr immer auf dem neuesten Stand, was Beschaffungen angeht, und es findet ein Austausch über das Wohl und Wehe der Feuerwehr statt.“

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