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Lehrer holte Lanz Bulldog aus dem Dornröschenschlaf

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 28.Aug.2015 | 16:06 Uhr

Zum 25. Bauernmarkt am 6. September ab 11 Uhr in Wilster gibt es eine Sternfahrt zum Colosseumsplatz mit den ältesten Schleppern aus den Landgemeinden. Wir stellen die historischen Traktoren und ihre Besitzer in einer Serie vor. Heute: Karl-Heinz Schäfers aus Neuendorf-Sachsenbande.

Sein Grundstück in Averfleth umfasst rund 15  000 Quadratmeter. „Mit einem kleinen Rasenmäher ist das nicht mehr zu bewältigen“, sagt Karl-Heinz Schäfers. Der heute 66-Jährige hat sich daher schon vor gut 25 Jahren einen Lanz-Traktor vom Typ D 2816 zugelegt. Seitdem wird das Grundstück mit 28 Pferdestärken in Ordnung gehalten. „Den habe ich sozusagen aus dem Dornröschenschlaf geholt“, berichtet Schäfers, der zuletzt als Realschullehrer in Wilster tätig war. Gemeinsam mit Lanz Bulldog-Experten aus der Region wurde der Schlepper aus Dithmarschen „importiert“, aufgemöbelt und erfolgreich dem TÜV vorgeführt. „Seitdem hat er nur mal neue Reifen und frische Farbe bekommen.“ Auf einen funktionierenden Anlasser verzichtet er ganz bewusst: Der Lanz wird noch stilecht mit Hilfe des Schwungrades angeworfen.

Karl-Heinz Schäfers hatte schon früh die Liebe zum Landleben entdeckt. „Puten, Hühner, Schweine und zuletzt Galloways – ich habe schon alles gehabt.“ Nur seinen ersten Trecker hat er nicht mehr. Den alten Deutz mit Seitenmähwerk hatte er einst gegen zehn Hühner eingetauscht. Inzwischen sind die Preise bei alten Traktoren explodiert.

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