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LED-Licht zu dunkel – Lampen werden geprüft

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 12.Dez.2013 | 05:00 Uhr

Energie und Kosten sollen gespart werden – deshalb werden die Straßenleuchten im Stadtgebiet auf LED-Technik umgerüstet. Doch nicht überall sorgt das für Begeisterung – denn an einigen Stellen scheint es nun deutlich düsterer zu sein als mit der alten Beleuchtung.

„In Edendorf fahren viele Autos mit Fernlicht“, hat Ratsherr Ernst Molkenthin (Linke) beobachtet und die Verwaltung auf das Problem aufmerksam gemacht. Die Antwort, die er inzwischen erhalten hat, freut ihn: Es wurde mitgeteilt, dass es zwar vor der Umrüstung eine lichttechnische Berechnung gab, derzufolge überall das vorhandene Beleuchtungsniveau mindestens erhalten bleiben sollte. Doch Hinweise von Anliegern werde die Tiefbauabteilung prüfen und, wenn nötig, nachbessern.

„Oft reichen schon einfache Maßnahme aus, etwa die Lampe etwas zu drehen, um Abhilfe zu schaffen“, erklärt Susanne Pensky aus der Tiefbauabteilung gegenüber unserer Zeitung. „In Einzelfällen kann es aber auch sein, dass wir eine andere Leuchte wählen oder einen zusätzlichen Mast aufstellen müssen.“ Das sei zum Beispiel in der Haidkoppel der Fall. Allerdings werde die Umrüstung, die noch bis Ende Dezember laufe, erst komplett abgeschlossen. „Dann werden wir uns an die punktuellen Nachbesserungen machen.“

Ernst Molkenthin wurmt es zwar, „dass man wegen falscher Gutachten nachbessern muss“, doch er ist zufrieden, dass die Verwaltung reagiert. „Wir sind auch dafür, dass gespart wird. Aber es nützt ja nichts, wenn man dann nichts mehr sieht.“

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