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Glückstadt : Lebensgefahr: 62-Jähriger drohte im Burggraben zu ertrinken

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Ein Glückstädter drohte zu ertrinken. Ein Angler und ein Passant hielten sein Kopf über Wasser, bis die Rettungskräfte kamen.

Ein 62-jähriger Glückstädter ist gestern Nachmittag in den Burggraben gefallen und wäre dabei fast ertrunken. Ersten Angaben zufolge, schwebte der Mann in Lebensgefahr. Nachdem er gerettet wurde, wurde er zunächst vom Notarzt versorgt und dann ins Klinikum Itzehoe eingeliefert. Sollte der stark Sehbehinderte den Unfall überleben, hat er dies den zwei Ersthelfern Wilfried Giesen und Karsten Meyer zu verdanken.

Der Unfall geschah unterhalb des früheren Wasserturmes. Nach Angaben der Polizei wollte der 62-Jährige offenbar nach Hause. Zuvor hatte er mit Bekannten in der Nähe der späteren Unfallstelle den Nachmittag verbracht und dabei auch Alkohol getrunken. Als er am Neuendeich den Spazierweg am Burggraben umrunden wollte, geriet der Mann zu dicht an die Uferböschung, verlor das Gleichgewicht und fiel ins Wasser. Zeugen berichteten der Polizei, dass der Verunglückte sofort mit dem Gesicht unter Wasser vom Ufer wegtrieb.

Wilfried Giesen aus Horst angelte gerade, als er den Unfall bemerkte – und ging sofort ins Wasser. Auch Karsten Meyer beobachtete das Unglück und unterstützte Wilfried Giesen. Als Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr am Unglücksort eintrafen, standen beide Retter im Burggraben und hielten den Kopf des 62-Jährigen über Wasser.

Herausziehen konnten sie den Verunglückten jedoch nicht. Das erledigten dann Feuerwehrleute und Notfallsanitäter. Die beiden Retter blieben unverletzt, waren aber bis auf die Haut nass.

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