Langer Peter wird saniert

Bald eine Baustelle - und ein Engpass: Der Lange Peter. Foto: ehrich
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Bald eine Baustelle - und ein Engpass: Der Lange Peter. Foto: ehrich

Umfangreiche Arbeiten auf den Bundesstraßen ab kommenden Freitag

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20. September 2011, 07:33 Uhr

itzehoe | Viele Schilder zeigen es bereits: Es wird ernst am Langen Peter und Sandberg. Die Fahrbahnen werden saniert. Knapp zwei Wochen lang ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Es geht nicht anders, darüber müssen Ulrike Wallutt aus der Tiefbau-Abteilung der Stadt und ihr neuer Chef Bodo Schmedtje (siehe gesonderter Artikel) nicht mehr viele Worte verlieren. Seit langer Zeit sind die wintergeschädigten Bundes straßen eine einzige Holperstrecke. Jetzt hat der Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr 450 000 Euro für die Erneuerung bereit gestellt, die Stadt setzt sie um.

Und zwar in Abschnitten. Ab heute beginnen Vorarbeiten und gelten umfangreiche Halteverbote auf den Ausweichstrecken. Die eigentliche Sanierung startet am kommenden Freitag, 23. September, zunächst auf der Nordseite der Kreuzung Langer Peter/Sandberg. Der Belag wird abgefräst, eine neue Binder- und eine Deckschicht eingebaut. Eine Spur bleibt frei, per Ampel wird der Verkehr abwechselnd vorbeigeführt. Auf die gleiche Weise wird der Abzweiger-Bereich des Sandbergs unterhalb der Kreuzung erneuert und dafür voll gesperrt. Diese Arbeiten sind bis Sonntag, 25. September, geplant, in den folgenden drei Tagen ist die andere Seite der Kreuzung dran.

Komplett erneuert wird der Sandberg oberhalb der Kreuzung mit dem Langen Peter. Bohrkerne zeigten: Die Tragschicht ist kaputt, und das an dieser Stelle mit viel Schwerlastverkehr. "Da haben wir keine andere Wahl", so Schmedtje. Alles andere als eine komplette Erneuerung wäre herausgeworfenes Geld, unterstreichen er und Ulrike Wallutt. Bis zum 1. Oktober soll in diesem Bereich gebaut werden.

Nach der Kreuzung ist am Wochenende vom 30. September bis 2. Oktober derLange Peter an der Reihe von der Wirtschaftsakademie bis kurz vor dem Klosterforst. Auch hier stehen Abfräsen und ein neuer Belag an, der Verkehr wird wechselseitig mit einer Ampel vorbeigeführt. Die Kreuzung Grunerstraße/Lindenstraße ist für das Wochenende darauf vorgesehen - wenn nicht Regen die Pläne durchkreuzt: "Unser Hauptproblem ist das Wetter", sagt Ulrike Wallutt.

Und natürlich der Verkehr. "Das wird haarig werden", so die Planerin. Anders könne aber an einer solchen Stelle nicht gearbeitet werden, betont Schmedtje. Die beste Lösung: "Weiträumig umfahren!"

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