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Norddeutsche Rundschau

12. Dezember 2017 | 13:33 Uhr

Landfrauen mischen Beton

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 13.Jun.2016 | 14:04 Uhr

Pflanzgefäße und Gartendekorationen aus Beton fertigten Mitglieder des Landfrauenvereins Wilstermarsch. Dazu trafen sich die Frauen auf dem Hof von Dorothee Kühl in Holstenniendorf. Die Landfrau war vor einiger Zeit eher per Zufall in einer Zeitschrift auf die Betonarbeiten gestoßen. Mit ihrer Schwiegermutter probierte sie die Technik aus und schnell weitete sich das Interesse auf den Freundeskreis aus.

Den ersten Workshop organisierte Dorothee Kühl mit den Wackener Landfrauen, die Mitglieder aus der Wilstermarsch zogen jetzt an mehreren Abenden nach. „Ich probiere gerne aus, aber ich möchte auch was schaffen und am Ende des Abends vorzeigen können“, sagte Kühl.

Die Teilnehmerinnen hatten Gefäße und verschiedene Formen dabei, und die Dozentin zeigte, wie man schnell aus Seidenstrumpfhosen lustige Zwerge und Pilze bastelt. Dazu wird Fertigmörtel mit Wasser angerührt und eine je nach Zwergengröße erforderliche Menge in den Strumpf gefüllt. Mit Wasser wird die Masse geschmeidig gehalten und modelliert. Die Knollennase abbinden und den restlichen Strumpf über dem Kopf verknoten und überstülpen. „Dann hat der kleine Kerl gleich eine Mütze“, erklärte Dorothee Kühl.

Bei Pflanzgefäßen sollte der Beton nicht zu feucht angerührt werden. Als Außenformen eignen sich Eimer, aber auch Holzkisten. Die Innenformen sollten etwas kleiner sein, so dass die Wände des zu gießenden Objektes dick genug werden. Mit kleinem Sandhügel auf einer stabilen Unterlage und einem großen Blatt mit starker Aderstruktur, zum Beispiel Rhabarber und Farne, lassen sich Schalen mit interessanten Mustern fertigen.

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