Landestheater: Anträge aus Itzehoe

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26. Februar 2014, 05:00 Uhr

Morgen schaut die Kulturwelt des Landes nach Schleswig. Die Ratsversammlung der Schleistadt entscheidet über den Neubau eines Theaters auf dem Hesterberg. Heute tagen dazu in außerordentlichen Sitzungen der Aufsichtsrat und die Gesellschafter des Landestheaters. Dabei will Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen Ergänzungsanträge vorlegen.

Die Stadt ist mit einem Anteil von 1,5 Prozent am Landestheater beteiligt. Der erste Antrag solle sicherstellen, dass sie nicht wegen des Bauprojekts in Schleswig Geld nachschießen müsse, erläuterte Koeppen dem Hauptausschuss. Zudem will er geklärt wissen, dass angesichts der zugesagten Unterstützung des Landes keine Verstöße gegen EU-Beihilferecht vorliegen. Und es soll der Vorbehalt gemacht werden, dass das Finanzamt die Vorsteuerabzugsfähigkeit für die Stadt Schleswig bestätigt.

Es biete sich die Chance, den Theater-Standort in Schleswig „wieder auf die Beine zu bekommen“, so Koeppen. Wenn alle mitzögen, sei das Konstrukt des Landestheaters gesichert. „Wenn nicht, ist es eine völlig neue Lage.“

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