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Norddeutsche Rundschau

16. Dezember 2017 | 12:18 Uhr

Radweg : Land soll Förderzusage einhalten

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die neugegründete Elskoper Bürgerinitiative fordert den Bau des Radweges an der Kreisstraße 48. Die Gruppe fordert Kiel auf, die bereits gemachten Zusagen einzuhalten.

shz.de von
erstellt am 06.Dez.2013 | 11:45 Uhr

Sie streiten für den Bau eines Radweges entlang der Kreisstraße 48, für den ihnen durch die Politik die Förderung erst zu- und dann wieder versagt wurde. Jetzt gründeten Einwohner aus Elskop eine Bürgerinitiative, um ihrem Anliegen Nachdruck zu verleihen.

20 Teilnehmer kamen in der Gaststätte „Zur Kohlscheune“ zusammen, diskutierten ihr weiteres Vorgehen und beschlossen erste Aktionen. Zu ihrem Sprecher und Vorsitzenden wählten sie Heiner Hansen. Sönke Rohweder-Struve ist Stellvertreter, die stellvertretende Bürgermeisterin Emma Lüschow wurde Schriftführerin. „Das Land soll seine Förderzusage einhalten“, formulierte Heiner Hansen die Kernforderung der Gruppe.

Die Teilnehmer machten deutlich, dass das Problem jeden im Dorf betreffe. „Wir sollten in der Öffentlichkeit heraus stellen, dass es ein Schulweg ist“, so Emma Lüschow. Nicht nur, dass jetzt schon zahlreiche Schüler nach Glückstadt zum Gymnasium müssten. „Es werden noch mehr, wenn die Schule in Krempe geschlossen wird“, warnte Heiner Hansen. Um sich als Initiative bekannt zu machen, bleibt viel zu tun. „Wir müssen dem Land als erstes mitteilen, dass wir da sind“, war sich Heiner Hansen bewusst. Nach schlechten Erfahrungen beispielsweise mit offenen Briefen, auf die keine Antwort kam, will die Gruppe nun in Kiel Forderungen stellen.

Ein Bus-Wartehäuschen, das im Zuge der Straßenbaumaßnahmen abgebaut wurde, soll Anfang Januar wieder aufgebaut werden – und zwar an einer exponierten Position: Es soll so wieder aufgestellt werden, dass es – sollte der Radweg realisiert werden – sofort wieder für Radfahrer und Fußgänger zur Verfügung stünde (diskutierter Name: „Radlers Ruh“). Zur Einweihung will die Initiative Abgeordnete einladen, ein Termin soll noch vor Weihnachten bekannt gegeben werden.

Auch die Anwohner aus den Nachbargemeinden sollen für das Thema interessiert werden. Ins Gespräch kommen wollen die Elskoper mit einer Initiative aus Sommerland, die für eine ähnliche Maßnahme eine Förderung erhalten hatte. „Das tun wir aber nicht, um Sommerland Konkurrenz zu machen“, so Lüschow. „Wir wollen herausheben, dass es gut ist, dass dort schon etwas in Bewegung ist – eine Bewegung, die wir hier auch wollen“, ergänzte Heiner Hansen. Ebenso angesprochen werden soll der Planer, der den Radweg konzipiert hatte, als die Förderzusage des Landes noch galt. Und Emma Lüschow regte noch einen Aspekt an. „Wir könnten das Thema Tourismus in den Vordergrund stellen, denn die Straße hat nicht nur eine Bedeutung für Schüler und Anlieger, sondern bindet auch den Tourismusort Glückstadt an das Hinterland an.“ So könnte man auch das Tourismusbüro Glückstadt mit einbinden „und dort Interesse an uns wecken.“







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