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Lamberty bietet an: Ein Fahrradpool für Flüchtlinge

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 08.Jun.2015 | 11:35 Uhr

Bei vielen Treffen mit Flüchtlingen und ehrenamtlichen Helfern war es immer wieder Thema: Den in Wilstermarschgemeinden untergebrachten Menschen aus Krisengebieten fehlt es oft an Mobilität. Hier könnten Fahrräder schnell Abhilfe schaffen. Einen entsprechenden Hilferuf aus dem Flüchtlings-Café im Wilsteraner Jugendzentrum hatte unsere Zeitung vergangenen Sonnabend veröffentlicht – und der fiel auf fruchtbaren Boden.

Frank Lamberty, Inhaber des gleichnamigen Fahrradhauses, erklärte sich spontan bereit, einen Fahrradpool für Flüchtlinge mit aufzubauen. Seine Bitte: Besitzer ausgedienter und vielleicht auch nicht mehr ganz fahrtüchtiger Fahrräder können diese bei ihm abgeben. Die Zweiräder werden dann in der hauseigenen Werkstatt kostenlos betriebs- und verkehrssicher gemacht. „Und bei Bedarf können Flüchtlinge sich die Räder dann bei mir abholen.“

Lamberty hofft auf gute Resonanz in der Bevölkerung, um den Menschen so eine weitere Möglichkeit zur Integration und zur Freizeitgestaltung anbieten zu können. „So können die Flüchtlinge dann auch mal nach Brokdorf ins Freibad oder für Besorgungen nach Itzehoe fahren.“ Seine einzige Bitte: Es sollten nur herkömmliche Fahrräder und keine E-Bikes angeboten werden.

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