zur Navigation springen

Stadtjubiläum in Glückstadt : Kunstwerk aus 400 Stühlen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Künstlerin Margarete Olschowka will mit Hilfe der Glückstädter Bürger am 9. Juli ein besonderes Projekt verwirklichen.

400 Bürger bringen ihre Stühle von zu Hause mit und stellen sie auf den Marktplatz. Und aus diesem Mobiliar entsteht dann ein Gesamtkunstwerk. Das ist die Idee von Margarete Olschowka. Und sie geht noch weiter: Ihr schwebt vor, mit den Stühlen den polygonalen Stadtgrundriss nachzubilden. Das Projekt „400 Stühle“ möchte die Künstlerin am Sonntag, 9. Juli, verwirklichen. Das Kunstwerk soll dann einen halben Tag lang stehen bleiben.

„Alle Glückstädter Bürger und Glückstadt-Fans aus dem Umland sind eingeladen, ihre Stühle für dem Tag zum Marktplatz zu bringen, damit die große gemeinsame Kunstinstallation entstehen kann“, sagt die Künstlerin. Den Aufbau plant sie an dem Tag in der Zeit zwischen 10 und 12 Uhr. Margarete Olschowka will die ankommenden Stühle entgegen nehmen und diese zu einem zwölfarmigen Stern formieren. Entstehen soll so eine Nachbildung der vom Marktplatz abgehenden zwölf Straßen. Ein Wunsch hat sie an die Besitzer der Stühle: Dass Passanten während der Aktion auf den Stühlen sitzen dürfen.

Da es eine Aktion im Rahmen der 400-Jahr-Feier der Stadt Glückstadt ist, wird jeder Stuhl fortlaufend ab 1617 mit einer Jahreszahl versehen. „Damit wird jeweils ein Jahr der Glückstädter Geschichte symbolisiert.“ Die schönsten Stühle sollen Preise bekommen, ebenso diejenigen mit besonderen Jahresereignissen.

Die Künstlerin hofft auf regen Zuspruch aus der Bevölkerung. „So multikulturell wie Glückstadt geboren wurde, so unterschiedlich sind die von Bürgern mitgebrachten Stühle“, zieht sie eien Vergleich zur zu der Gründung der Stadt. Denn mit den neuen Bürgern damals kamen viele Menschen aus anderen Ländern an die Elbe.

Margarete Olschowka möchte auch ein Begleitprogramm organisieren, an dem sich die Bürger zwischen 12 und 18 Uhr beteiligen können.

Noch ist nicht ganz geklärt ist, wie sich Bürger, die Stühle bringen oder das Fest mitorganisieren wollen, bei ihr anmelden können. „Näheres zu den Anmeldemodalitäten wird noch bekanntgegeben“, sagt die Künstlerin, die am Hafen 63 das Atelier „Artequarium“ betreibt.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 29.Apr.2017 | 05:03 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen