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Norddeutsche Rundschau

13. Dezember 2017 | 19:52 Uhr

Auktion : Kunst im Schaufenster tut Gutes

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Soroptimistinnen zeigen 14 Werke im Stör-Carree – Auktion zugunsten des Hospizvereins Itzehoe am 15. März im Kulturhof.

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erstellt am 08.Feb.2015 | 08:00 Uhr

Friedel Anderson ist dabei. Sein früherer Schüler Hinnerk Bodendieck ebenfalls. Außerdem Werke von Jens Rusch, Hans-Peter Wirsing, Falko Behrendt und Feridun Zaimoglu. Alle Arbeiten sind jetzt im Schaufenster des Stör-Carree zu sehen. In fünf Wochen kommen sie unter den Hammer: Der Club Soroptimist International Itzehoe lässt die Kunstwerke im Kulturhof versteigern zugunsten des Hospizvereins.

Es ist die zweite Auflage für das Projekt „Kunst tut Gut(es)“. 2012 hatten die Frauen des Service-Clubs schon einmal Kunst versteigert und die Objekte vorher nach und nach in verschiedenen Geschäften enthüllt. „Das war uns nicht offen und breit genug“, sagt Marita Schwenck. Deshalb wurde dieses Mal ein anderer Weg gewählt. Sven Haltermann als Betreiber des Stör-Carree habe sich „außerordentlich kooperativ“ gezeigt, sagt Karin Näthke. Es sei darum gegangen, eine Symbiose zu schaffen zwischen der Kunst und der Frühjahrsmode: „Die Dekorateurinnen haben ganz fleißig mitgearbeitet.“ So sind die 14 Kunstwerke nun links und rechts des Haupteingangs neben den Schaufenster-Puppen zu sehen.

Die Künstler haben ihre Arbeiten für das Vorhaben zur Verfügung gestellt, die Bandbreite reicht vom Druck bis zum Ölbild. Sonntag, 15. März, werden sie um 14 Uhr im Kulturhof versteigert, und zwar wie bei der ersten Aktion im Jahr 2012 von Carsten Kock, Moderator bei Radio Schleswig-Holstein, der erneut unentgeltlich dabei ist. „Das Anliegen ist, möglichst vielen Menschen die Möglichkeit zu geben, etwas zu erwerben, die Lust und Spaß an Kunst haben“, sagt Marita Schwenck. Informationen zu den einzelnen Künstlern liefert Katrin Maibaum, Leiterin des Wenzel-Hablik-Museums. Auch zu Feridun Zaimoglu, eigentlich als Schriftsteller bekannt, aber „auch ein begnadeter Maler“, sagt Karin Näthke. Das Museum sorgt zudem mit einem Projekt für Kinder für ein weiteres Kunstwerk, das zur Auktion kommt. Allein dieser Erlös fließt in die pädagogische Arbeit des Museums, der Rest an den Hospizverein. Bei der ersten Aktion der Soroptimistinnen seien 5600 Euro zusammengekommen, sagt Petra Brommer.

Mindestens diese Summe streben die 29 Frauen in dem vor knapp zehn Jahren gegründeten Club auch dieses Mal an. Deshalb wird die Aktion im Kulturhof von einem Kunstmarkt begleitet. Kreative der Region von Saskia de Kleijn und Wiebke Logemann über Anne-Gret Winkler bis zu den Lichtbildfreunden zeigen und verkaufen Aquarelle, Fotos, Grafiken oder auch Skulpturen. „Es ist ein großes, breites Spektrum, was viele Menschen ansprechen soll“, so Marita Schwenck. Bei den 14 Ausstellern lasse sich „für relativ kleines Geld Kunst erwerben“. Einen geringen Teil ihres Umsatzes gäben sie dann für den guten Zweck ab – und der Höhepunkt sei schließlich die Benefiz-Auktion.

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