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Norddeutsche Rundschau

19. November 2017 | 17:17 Uhr

eröffnet : Kunden erobern das Stör-Carree

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Familie Haltermann eröffnet neues Geschäft im ehemaligen Hertie-Haus – und viele hundert Kunden kommen.

von
erstellt am 05.Apr.2014 | 07:00 Uhr

Noch fünf Minuten. Noch 90 Sekunden. Es war wie an Silvester – nur bedeutungsvoller. Punkt 9.30 Uhr haben gestern Geschäftsführer Sven Haltermann und Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen das rote Band am Eingang des Stör-Carree durchschnitten. Eine Menschentraube applaudierte und eroberte danach neugierig das ehemalige Hertie-Haus.

Bereits am Vorabend hatten die Betreiber mit geladenen Gästen die Eröffnung gefeiert. Bis zum Kauf des Gebäudes am 12. Januar sei es ein langer Weg gewesen, sagte Haltermann. „Danach ging plötzlich alles ganz schnell.“ In nicht einmal drei Monaten wurde das Erdgeschoss zur Verkaufsfläche für günstige Markenmode, inklusive Café Kiss und einem integrierten Tabak- und Zeitschriftengeschäft von Flickenschild Whisky & Cigars. „Für ein Familienunternehmen ist die Eröffnung eines neuen Hauses ein emotionaler Augenblick“, so Haltermann.

Für die Stadt auch, betonte Koeppen. „Es ist etwas passiert, worauf alle in dieser Stadt, insbesondere der Innenstadt, lange haben warten müssen.“ Andere Städte schauten neidvoll auf das neue Leben und die Aufbruchstimmung, die „tolle Akteure“ wie die Familie Haltermann verursachten. Es werde weiter zusammengearbeitet – und auch die Öffnung der Störschleife als maßgeblicher Baustein für ein neues Leitbild werde verfolgt.

Haltermann dankte seiner „großartigen Mannschaft“, an deren Spitze die Familie mit Ehefrau Heida, den vier Kindern und seinem Vater Klaus, der über viele Stunden den Umbau begleitet hatte. Riesen-Applaus für seinen Einsatz bekam Haustechniker Marco Horstmann. 25 Beschäftigte arbeiten jetzt unter Leitung von Alexandra Düx im Stör-Carree. Fast 20 davon sind neu eingestellt worden, nur wenige wechselten von B & H in die Breite Straße. Ein Geschenk der Belegschaft überreichte Niels Hahn: „Wir finden es toll, dass Sie der Innenstadt neues Leben einhauchen.“

In dieser haben seit gestern viele Geschäfte einheitliche Schlusszeiten. „Ein zukunftsorientierter Schritt“, so Haltermann. „Ich bin überzeugt davon, dass er uns alle ganz weit nach vorne bringt.“ Und „atemberaubend“ nannte er den ersten Ansturm hunderter Interessierter gestern auf das Stör-Carree: „Ich habe es mir nicht so vorgestellt, dass es so voll wird.“

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