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Norddeutsche Rundschau

16. August 2017 | 15:42 Uhr

Kulturprojekt: Zukunft offen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Verein Alte Schule hofft auf Bekenntnis der Stadt

Für die Kulturmacher in der Alten Schule ist es ein doppelter Endspurt: Mit einem attraktiven Programm bis hin zur großen Silvesterparty setzen sie mit einer Fülle von Angeboten und Veranstaltungen ihr kulturelles Feuerwerk bis zum Jahresende fort. Gleichzeitig läuft der Endspurt um die Zukunft des ehrgeizigen Kulturprojekts. Nach wie vor schwebt nämlich die Abrissbirne wie ein Damoklesschwert über den Gebäuden der ehemaligen Bildungseinrichtung in der Etatsrat-Michaelsen-Straße. Der mit der örtlichen Volkshochschule geschlossene Mietvertrag läuft zum Jahresende aus. Noch immer steht der Beschluss des Schulverbandes, den Gebäudekomplex abzureißen und das Grundstück zu verkaufen. Für den eigens gegründeten Verein „Alte Schule – Bildung und Kultur Wilstermarsch e. V.“ steht allerdings fest, dass das Projekt weiterlaufen muss – und auch kann.

Bis Ende Oktober, so kündigen Vorsitzender Anton Brade, sein Stellvertreter Carsten Döhler und Schriftführerin Carmen Galba an, soll ein schlüssiges Zukunftsprojekt präsentiert werden. Im Vorfeld seien bereits zahlreiche Erfolg versprechende Gespräche gelaufen – unter anderem mit dem Kieler Kultusministerium und dem Verband soziokulturreller Zentren. „Kiel findet unser Projekt außerordentlich innovativ, insbesondere auch für den ländlichen Raum“, so Carmen Galba. „Was wir unbedingt noch brauchen, ist ein klares Bekenntnis der Stadt Wilster und des Amtes Wilstermarsch“, sagt sie weiter – wohlwissend, dass finanziell hier wohl nicht viel zu holen ist. „Da wären wir notfalls auch schon mit einem symbolischen Euro zufrieden“, wirft Carsten Döhler ein.

Auch Anton Brade ist davon überzeugt, dass ein deutliches Votum aus der Region dem Projekt den jetzt noch fehlenden Schub geben könnte. „Wir müssen gegenüber möglichen Geldgebern sagen können: Das ist ein Projekt der Stadt, gerne auch das ganzen Amtes und sogar des Kreises Steinburg.“ Der Vorsitzende verweist dabei auch auf das sehr große Einzugsgebiet.

Das Trio ist davon überzeugt, dass der Verein das Projekt finanziell stemmen kann. „Die Töpfe dafür sind da und von allen Seiten wird Zustimmung signalisiert“, so Döhler. Für den Verein jedenfalls sei auch die Übernahme des Gebäudes eine der möglichen Optionen. Mittlerweile sei die Mitgliederzahl auch schon auf 40 angewachsen.

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erstellt am 19.Okt.2015 | 17:03 Uhr

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