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Norddeutsche Rundschau

22. September 2017 | 15:45 Uhr

Am 10. Mai : Kulturnacht mit 27 Neuzugängen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

200 Künstler sorgen am 10. Mai an 40 Orten in Itzehoe für Unterhaltung. Auch ermäßigte Eintrittsbändchen im Vorverkauf erhältlich.

von
erstellt am 16.Apr.2014 | 05:00 Uhr

Wer möglichst viel vom Programm sehen und hören will, sollte am besten schon jetzt mit der Planung beginnen – denn die Auswahl ist riesig bei der 12. Itzehoer Kulturnacht am Sonnabend, 10. Mai. Ab 19 Uhr stehen 53 Angebote an 40 verschiedenen Orten in der Innenstadt auf dem Programm. Rund 200 Künstler sorgen für Theater, Musik, Literatur, Kabarett und Comedy. 200 Einheiten von jeweils etwa 20 Minuten werden geboten. „27 Programme sind neu dabei. Auch alte Kulturnacht-Hasen haben also gute Chancen, sich ein völlig neues Programm zusammenzustellen“, sagt Theaterchefin Ulrike Schanko.

Und auch ein neuer Spielort ist dabei: Im Stör-Carree wird durchgehend eine Ausstellung des Künstlerbunds Steinburg zu sehen sein, außerdem tritt die Band „Los Dos“ auf, die spanische Rhythmen mit norddeutschem Humor verbindet.

Bei den Bands sind neben alten Bekannten wie Novembergelee oder dem Frank Muschalle Trio sechs Neuzugänge vertreten – neben Lokalmatadoren wie Wonderland beispielsweise Billy Burrito, die im Holstein-Center nicht nur auf Saxophon und Tuba Musik machen, sondern auf allem, was sie sonst noch finden, von der Klobürste bis zum Schneebesen.

Im Bereich der Einzelkünstler und Bands sind acht neue Mitwirkende dabei. Einer davon kommt mit einem Kulturnacht-Künstler der ersten Stunde: So tritt Percussionist Olaf Plotz diesmal bei Kreativ plus zusammen mit dem Harfenisten Diego Laverde auf – es erklingen Kompositionen mit kolumbianischen und karibischen Folk-Wurzeln. Stellas Morgenstern sorgt in der St. Jürgen-Kapelle mit Gesang und zwölf Instrumenten für Songs über „Liebe, Lust und Leidenschaft“, angelehnt an die jiddische Folk-Tradition. In St. Laurentii lässt Konzertgitarrist Manfred Mutalla lateinamerikanische Kompositionen erklingen. „Fräulein Toni & Er“ sorgen im Kreismuseum Prinzeßhof für Weimarer Flair, Susan Feelgood lässt in der Lauschbar Soul, Jazz und Chansons erklingen. „Es gibt ein großes musikalisches Programm“, so Schanko. „Aber es ist sehr breit gefächert.“

Sieben neue Attraktionen nennt Petra Mensching, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit im Theater, im Bereich Wort/Wortlos. Dazu gehört auch eine absolute „Sensation“: Im Kundencenter unserer Zeitung am Sandberg ist Freddys Flohzirkus zu sehen, der kleinste Zirkus der Welt mit dem einzigen in Freiheit lebenden Piranha-Floh, inklusive Fütterung.

Hamlet als Zwei-Personen-Stück bringen Fiete-Hannes-Hamlet auf die Bühne im Theater-Studio. „Einer ist Hamlet, der andere ist alle anderen“, erklärt Petra Mensching. Und das Ganze wird op Platt präsentiert.

Magie mit schrägen Geschichten über Norddeutschland verbindet Leuchtturmwärter Olli Osram im Atelier Weyer. Als „eines der Highlights“ bezeichnet Petra Mensching Benjamin Tomkins, der im Café Schwarz als Puppenflüsterer eine Show voll schräger Überraschungen bietet. Unter freiem Himmel sorgen die Feuerleute.de für Zündung. Und auch im Bereich Comedy/Kabarett ist mit sechs neuen Teilnehmern Abwechslung zu erwarten. So unterhält im Theater zum Beispiel das Duo Schwarzblond „schön, aber giftig“ und wechselt sich dabei mit Herrn Fröhlich ab, der sich selbst als Mischung aus Heinz Erhardt und Mister Bean bezeichnet.

Eintrittsbändchen sind nicht nur am Abend an allen Spielstätten, sondern auch im Vorverkauf an der Theaterkasse erhältlich. Neu sei dabei, dass dort auch die ermäßigten Schüler- und Familienbändchen im Vorverkauf zu haben sind, erklärt Ulrike Schanko. „Niemand muss also bis zum Abend warten und anstehen.“

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