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Sommer-Konzerte : Künstlerbörse auch 2014 geplant

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Initiator Klaus Keck zieht sich aus der Organisation auf beratende Funktion zurück. Sommerliche Konzerte in Zukunft nur noch auf drei Bühnen in Brunsbüttel.

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erstellt am 08.Dez.2013 | 08:00 Uhr

Musiker spielen im Juli und August auf verschiedenen Bühnen in der Stadt – kostenlos. Seit drei Jahren ist dies das Prinzip der „SOS“-Künstlerbörse. Auch im kommenden Jahr soll es diesen Veranstaltungsreigen geben, mit einigen Änderungen.

Die größte betrifft den Initiator der Veranstaltungsreihe, Klaus Keck: Er zieht sich auf eine beratende Funktion zurück. Der Brunsbütteler hatte mit der Künstlerbörse das überaus erfolgreiche Projekt eines befreundeten Gastwirts im nordfriesischen Garding aufgegriffen: Musiker unterschiedlichster Coleur spielen gegen Hutgage, das heißt, sie lassen am Ende den Hut herumgehen. Das Publikum spendet, wenn ihm der Beitrag der Solokünstler oder Bands gefallen hat. In Brunsbüttel kam dieses Verfahren nicht so recht auf den Weg. Dabei sollen damit die Fahrkosten für die teilweise weite Wege in die Schleusenstadt zurücklegenden Musiker aufgefangen werden. Vorteil für das als Veranstalter auftretende Stadtmanagement: Der knappe Etat wird geschont. Im nächsten Jahr stehen Stadtmanager Torsten Lange 4000 Euro zur Verfügung, in erster Linie Geld zur Werbung für die Künstlerbörse. Gleichwohl ahnt Lange: „Das wird wohl nicht reichen.“

Den organisatorischen Part von Keck übernimmt nun Mathias Marzalla. „Klaus hat mir den Staffelstab in die Hand gedrückt“, sagt der Gesangssolist. Er kennt den hohen Aufwand, mit dem die Konzerte der Künstlerbörse verbunden sind, seit zwei Jahren. Deshalb hofft Marzalla auch auf weitere helfende Hände. Die habe es zwar auch dieses Jahr schon gegeben, doch nicht mit der erforderlichen Kontinuität. Wer sich ehrenamtlich für die Börse engagieren möchte, sei gern gesehen. Wichtigstes Kriterium sei Zuverlässigkeit.

In Zukunft wird es nur noch drei Bühnen geben, nachdem der Versuch mit einer vierten Bühne in diesem Jahr nicht das erhoffte Ergebnis brachte. Zu viele Besucher, so Lange, hätten den Eindruck gehabt, quer durch Brunsbüttel laufen zu müssen, um möglichst viel vom Programm zu erleben. Die Hauptbühne steht unverändert auf dem Gustav-Meyer-Platz, eine weitere Open-Air-Bühne auf der Südseite beim Copacanala, die dritte im Gitta’s an der Koogstraße wird dann spätabends den musikalischen Reigen beschließen. Noch bis Februar können sich Gruppen melden, die gewissermaßen umsonst und draußen auftreten möchten. Die ersten 20 Musiker haben sich schon angemeldet.

Am Rande des Pressegesprächs über die Zukunft der Künstlerbörse durfte sich Leon Meier freuen: Der Leiter der Brunsbütteler Seemannsmission erhielt 335 Euro als Spende. Geld, das Kecks Enkelin Hedda Nele Sohrt mit dem Verkauf von Buttons eingespielt hatte. Für Meier ein willkommener Zuschuss zur Arbeit der Einrichtung. Denn die bei Seeleuten beliebte Karaoke-Anlage braucht neue Lautsprecher.

 

>Kontakt Stadtmanagement: 04852/391-167.

 

 

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