Wirtschaft : Kremperheider Firma freut sich über Auftrag

Sorgen ab 1. Januar wieder für die Abfuhr der gelben Säcke: Kathy und Gernot Walter vom Kremperheider Entsorgungsunternehmen Bischof.
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Sorgen ab 1. Januar wieder für die Abfuhr der gelben Säcke: Kathy und Gernot Walter vom Kremperheider Entsorgungsunternehmen Bischof.

Die gelben Säcke werden ab Januar wieder von der Firma Bischof angeholt. Für die Bürger ändert sich bei der Entsorgung sonst kaum etwas.

shz.de von
25. November 2014, 16:59 Uhr

Drei Jahre lang war der Umweltservice Nord (USN) für den Abtransport der gelben Säcke zuständig, jetzt holt sich die Kremperheide Firma Bischof Spezialtransporte den kreisweiten Auftrag zurück. Entsprechend erfreut sind Inhaber Gernot Walter und Tochter Kathy. Für ein reibungsloses Einsammeln der Wertstoffsäcke sind bereits alle Weichen gestellt. Drei Hecklader-Fahrzeuge und ein Pritschenwagen stehen ebenso wie das erforderliche Personal zur Verfügung. Auch die Versorgung der Haushalte mit gelben Säcken ist sichergestellt. 1,5 Millionen davon liegen bereit – der Bedarf für die ersten sechs Monate. „Das ist kein Abfall, das sind Wertstoffe“, betont Gernot Walter. Sein Unternehmen hat mit den gelben Säcken bereits langjährige Erfahrung. Seit Anfang der 90er Jahre, damals noch für das Duale System, waren die grünen Bischof-Lkw dafür unterwegs. Im Prinzip ändert sich wenig. „Wir haben Säcke mit festeren Nähten bestellt“, kündigt Gernot Walter besseren Service an. In einigen Bereichen ändern sich allerdings die Abholtermine. Informationen darüber gibt es mit den Gebührenbescheiden zum Jahresende. Künftig soll die Bischof-Flotte allerdings in vorher festgelegten Gebieten „im Pulk“ unterwegs sein. Das sei effizienter, außerdem könne so auch kurzfristig auf Bürgerwünsche reagiert werden. Und: Gelbe Säcke gibt es künftig nicht nur an den Müllfahrzeugen und in den Wertstoffhöfen, sondern auch in allen Amtsverwaltungen.

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