Schwimmvergnügen : Kremper feiern ihr Freibad

Der „Arschbombenwettbewerb“ ist seit Jahr und Tag das Highlight des Kremper Freibadfestes.
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Der „Arschbombenwettbewerb“ ist seit Jahr und Tag das Highlight des Kremper Freibadfestes.

Wer springt am elegantesten ins Wasser: Nick Hoffmann und Alexander Frank gewinnen den Wettbewerb im Splashdiving.

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10. Juni 2014, 16:41 Uhr

In den vergangenen Jahren konnte man fast schon die Uhr danach stellen, dass es am Tag des offenen Freibades in Krempe regnete und stürmte. Doch dieses Mal war – zum Glück – wettertechnisch alles anders. Als sich Sonnabend die Tore des Schwimmbades öffneten, strahlte die Sonne vom Himmel. Am Nachmittag kletterte das Thermometer gar auf über 25 Grad. Ideale Rahmenbedingungen also für einen Tag im Freibad. Kein Wunder also, dass über 400 „Wasserratten“ bei freiem Eintritt das Areal am Burggraben enterten.

Für ein gelungenes Rahmenprogramm sorgten die örtliche DLRG und der Deutsche Familienverband. Hauptattraktion aber war wieder der Arschbombenwettbewerb, neudeutsch auch Splashdiving genannt. Gesprungen wurde in zwei Altersklassen. Die Sprunghöhe durften sich die knapp zwei Dutzend Teilnehmer selbst wählen. Sieger der Altersklasse „U 12“ wurde Nick Hoffmann, gefolgt von Jan Junge und Levin Mugalla. Bei den Erwachsenen setzte sich Alexander Frank vor Steven Timm und Anja Ohnesorge durch. Wie im Vorjahr bewertete eine vierköpfige Jury die „Po-Klatscher“.

Und wie im vergangenen Sommer ging es auch dieses Mal „ganz nebenbei“ wieder darum, das Sommerfest als Werbung für das Freibad zu nutzen. Das Kremper Bad gehört seit Jahrzehnten zu den Hauptattraktionen der kleinen Marschenstadt. Neben einem 25-Meter-Becken, einem Nichtschwimmer- und einem Planschbecken ist der Sprungturm das Highlight.

Eine Sport- und Liegewiese samt Beachvolleyballfeld, ein Kiosk und kostenlose Parkplätze runden das Angebot ab. Das Wichtigste aber: Das Wasser ist ständig angenehme 24 bis 25 Grad warm.

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