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Kaninchenzucht : Kreisschau: Züchter stellen ihre schönsten Kaninchen vor

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Auf dem Hof Kühn in der Blomeschen Wildnis findet die Kreis-Rassekaninchenschau statt.

von
erstellt am 01.Nov.2014 | 08:00 Uhr

Die einen haben niedliche Schlappohren, bei den anderen stehen sie hoch. Gemeinsam ist allen das weiche, wunderschöne Fell. Diese Kaninchen präsentieren sich heute und morgen den Besuchern auf dem Hof Kühn am Neuendeich 123 von ihrer schönsten Seite. Heute um 9.30 Uhr öffnen sich die Türen für die große Kreisschau der Kreise Steinburg und Dithmarschen des Rassekaninchenvereins U 35 für Glückstadt und Umgebung.

Werner Schultze, stellvertretender Kreispräsident, wird die Schau um 10 Uhr eröffnen und die Schirmherrschaft übernehmen. Zudem ist der Kreisvorsitzende Jens Aspern dabei. Heute ist bis 18 geöffnet, morgen von 9.30 bis 16.30 Uhr. Weitere Attraktionen sind die Vogelbörse und die Fledermaus, die Karl Thiessen vom Verein Burg Natur mitbringt. Zudem gibt es für die Besucher Kaffee, Kuchen und andere Speisen.

Gestern waren bereits die Preisrichter vor Ort. Vier Stunden lang bewerteten Falko Fuhrkop aus Lüneburg, Reiner Henning aus Buchholz, Ralf Jahn aus Wilster und Kurt Wolkenhauer aus Neuwulmsdorf die Kaninchen. Ralf Jahn ist auch Vorsitzender des Glückstädter Vereins und stellt selbst vier Kaninchen der Rasse „Blaue Wiener“ aus. „Wir bewerten sieben Positionen“, erklärt der Züchter, darunter seien Gewicht, Typ, Körperform sowie Fellqualität und Pflegezustand. Die weiteren Kriterien sind abhängig von der Rasse.

Jahn ist durch seinen Beruf als Schlachter zu dem Hobby gekommen. Der 47-Jährige hat zunächst Kaninchen gehalten, um sie zu essen. „Als Auszubildender hatte ich wenig Geld.“ Ein Kollege brachte ihm die Zucht und die Liebe zu den Tieren bei. Wobei es auch heute noch vorkommt, dass ein Kaninchen im Backofen landet. Denn nicht alle weisen die Qualität auf, dass sie sich zur Zucht eignen.

Auch seine Töchter, zwölf und neun Jahre alt, haben schon Kaninchen. „Mit Namen“, betont Ralf Jahn und schließt damit eindeutig aus, dass die Tiere in der Bratröhre landen. Dies gelte auch für altgediente Zuchttiere, die bei ihm ein Gnadenfutter bekommen.

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