Kreis vertieft freundschaftliche Bande mit Elbing

Treffen von Freunden: Elbinger Kreistagsmitglied Maciej Romanowski, Elbings Landrat Sla-womir Jezierski, Kreispräsident Peter Labendowicz, Landrat Torsten Wendt, Fiete Tiemann und Harry Strößner (v.li.).
Treffen von Freunden: Elbinger Kreistagsmitglied Maciej Romanowski, Elbings Landrat Sla-womir Jezierski, Kreispräsident Peter Labendowicz, Landrat Torsten Wendt, Fiete Tiemann und Harry Strößner (v.li.).

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26. Juni 2014, 09:14 Uhr

Seit die Partnerschaft des Kreises Steinburg mit dem Landkreis Elbing in Polen im September 2001 vertraglich besiegelt wurde, haben zahlreiche Begegnungen und vielfältige Beziehungen sie mit Leben erfüllt. Erstmals waren nun Kreispräsident Peter Labendowicz und Landrat Torsten Wendt zu Gast in Elbing. Begleitet wurden sie vom früheren Jugendamtsleiter der Kreisverwaltung, Harry Strößner, und vom ehemaligen Kreispräsidenten Hans-Friedrich Tiemann, die sich über Jahre für die Partnerschaft engagiert haben.

Von Beginn der Partnerschaft an waren sich alle Beteiligten bewusst: Nicht offizielle Papiere und Urkunden machen den Wert dieser Partnerschaft aus, sondern die Kontakte zwischen einzelnen Menschen, nicht zuletzt auf privater Ebene. Mit konkreten Begegnungen und Aktivitäten wurde die Kreispartnerschaft in den vergangenen 13 Jahren mit viel Leben gefüllt. Jugendbegegnungen, Schülerseminare, Fach-konferenzen, wechselseitige Besuche zum Austausch zu Fragen der Wirtschafts-, Tourismus- und Kulturkooperation – nie ging es dabei um unverbindliche Gespräche über Theorien, sondern stets um praktische Arbeit und gelebte Beziehungen.

Schwerpunktthema des aktuellen Besuchs war das Bildungswesen. Neben der Besichtigung von Hochschulen verschiedener Fachrichtun-gen und eines Jugenderziehungsheims in Kamionek Wielki stand auch ein Treffen im Elbinger Landratsamt mit Landrat Slawomir Jezierski und dem Kreispräsidenten Ryszard Zagalski auf dem Programm. Inte-ressant und konkret sei der fachliche Austausch gewesen, sind sich Labendowicz und Wendt einig. Beeindruckt sind beide aber auch von der polnischen Gastfreundschaft: „„Überall wurden wir herzlich aufgenommen. Es war ein Besuch bei Freunden.“

Natürlich kamen die beiden als „Partnerschaftsneulinge“ nicht drum herum, sich im traditionellen Hufeisenwerfen auszuprobieren. Und ein Höhepunkt am Rande war für den Landrat, bei einer Kirchenbesichtigung einmal die Orgel spielen zu dürfen – was Zuhörer als Highlight werteten.

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