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Ausstellung : Kreativität hautnah: 30 Kunstobjekte unter freiem Himmel

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Unter freiem Himmel präsentierten Künstler im Baugebiet Sonnenfeld ihre Exponate. Tonplastiken, riesige Draht-Libellen und zusammengebaute Mobilés wurden gezeigt. Die Aktion soll 2014 wiederholt werden.

Arbeiten aus Ton und Stein, aber auch aus Metall und dann wieder höchst unterschiedlichen Materialien unter freiem Himmel, Ausstellungsführungen, Lesungen und Musik – das Areal auf dem Sonnenfeld bot produzierte Kreativität hautnah. Maria Lohmann hatte dazu, mit Unterstützung durch André Bigus aus Hamburg, neun weitere kreative Köpfe auf das große Areal am Rensinger See zur Verstärkung eingeladen.
Und viele Interessierte fanden den Weg auf das versteckt und zum Teil noch brach liegende Gelände, das mit einigen Niedrigenergiehäusern bebaut ist.

In haushohen Bäumen hängend oder zwischen oft hüfthohem Gras präsentierten sich etwa 30 Exponate wie Tonplastiken, riesige Draht-Libellen oder zusammengebaute Mobilés. Etliche Aussteller sind Hobby-Künstler und nahmen hier die Möglichkeit wahr, ihre Arbeiten in der Öffentlichkeit zu zeigen und Interessierten zu erläutern. Eine Vielzahl entstand in Kursen und Workshops bei der Künstlerin Anne-Gret Winkler aus Itzehoe, die selbst auch einiges zeigte. Und alle Exponate waren – so unterschiedlich sie auch sein mochten – Produkte von Menschen, die meist in ganz anderen Berufen tätig sind. Es ging hier nicht um hohe Kunst, die ehrfürchtige Begegnung einfordert, sondern um viele höchst unterschiedliche Ergebnisse kreativer Schaffenswege.

Es sei wie „Einssein mit dem Tun, Stille einfühlen“ beschrieb Mitausstellerin Claudia Nöhren aus Eckernförde den Effekt, sich selbst künstlerisch zu betätigen. Den einen Pol der gesamten Bandbreite bildeten dabei die klassisch-realistisch gearbeiteten Köpfe aus Bronze von Monika Witter. Als Gegenpol zielten die Objekte oder Installationen von Alexander Matthias und Manuel Hopp mit beweglichen Aspekten auf die Initiative der Besucher ab. Formal dazwischen und verteilt auf das große Areal erschienen Gesichter in Stein (wie von Inken Satori), umschlangen sich Paare oder lagen tönerne Frauen bäuchlings auf ihrem Sockel. Neben menschlichen Darstellungen stand im Garten auch ein Minitaur-Eisbär, gehauen vom Monika Schütt aus Anröchter Kalksandstein.

In Führungen durch die gesamte Präsentation gab André Bigus den Besuchern kleine Geschichten und Hintergrundinformationen an die Hand, oftmals bereichert von Beschreibungen der Kreativen selbst.

Eine Wiederholung der Kellinghusener Aktion im nächsten Jahr ist angedacht .

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erstellt am 07.Sep.2013 | 17:00 Uhr

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