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Norddeutsche Rundschau

14. Dezember 2017 | 11:24 Uhr

Glückstadt : Kraterlandschaft statt Spielplatz

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Neubau für die Kindertagesstätte im Stadtteil Nord ist in vollem Gang. Gebäude wird Platz für fünf Gruppen bieten.

Große Ereignisse werfen ja bekanntlich ihre Schatten voraus. In der evangelischen Kindertagesstätte in Glückstadt-Nord sind es zurzeit große Erdhaufen und schwere Maschinen, die Schatten ziehen.

Auf dem weitläufigen Außengelände der Einrichtung haben die Bauarbeiten für einen neuen Gebäudeteil begonnen. Vor allem Erdarbeiten und die Verlegung einzelner Spielgeräte sind es, die das Gelände derzeit in eine Kraterlandschaft verwandeln. „Zum Glück spielt das Wetter mit“, sagt Einrichtungsleiterin Anja Sternberger. Das kühle, trockene Wetter lässt die Arbeiten gut voranschreiten. Das freut die Mitarbeiter der Kindertagesstätte ebenso wie die Kinder. „Bei uns gibt es jetzt immer etwas zu gucken.“

Der Neubau ist nötig, weil für zwei Gruppenräume im Untergeschoss des Paul-Gerhard-Hauses, in dem die Kita beheimatet ist, die Betriebserlaubnis erlischt. Die Deckenhöhe der Räume ist für die Nutzung als Kindertagesstätte zu niedrig. Die Gruppen, die in diesen beiden Räumen derzeit noch zusammen spielen, sollen später in den Neubau umziehen.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge schauen die Mitarbeiter auf das Fortschreiten der Arbeiten. Denn auch in den alten Räumen ist die Atmosphäre sehr harmonisch und sie sind mit viel Liebe eingerichtet. „Wir haben es sehr schön hier und mit dem Neubau wird es dann eben noch schöner“, beschreibt die Leiterin die Situation.

Die neue Kita wird insgesamt Platz für fünf Gruppenräume bieten. Dazu verfügt sie über große sanitäre Einrichtungen sowie ein weites Foyer, das auch für Veranstaltungen genutzt werden kann. Auch einen Bewegungs- und Therapieraum sowie Ruheräume, nicht nur für die kleineren Kinder, wird es geben.

Betreut werden die Kinder dann in zwei Regelgruppen, einer Krippengruppe, einer Familiengruppe und einer integrativen Gruppe. Zurzeit werden die Mädchen und Jungen von 7.30 Uhr bis 15 Uhr betreut. Zudem ist ein Mittagessen in der Kita möglich. Bei Bedarf könnte nach Inbetriebnahme des Anbaus auch eine weitergehende Nachmittagsbetreuung eingerichtet werden.

Spätestens im November soll der Neubau bezugsfertig sein. „Wir hoffen natürlich, dass wir so schnell wie möglich umziehen können“, sagt Anja Sternberger. Wenn die Arbeiten nach Plan weiterlaufen, soll im Juni Richtfest gefeiert werden. In den Sommermonaten wird dann auch im Innenbereich des jetzigen Gebäudes der Umbau beginnen.

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