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Norddeutsche Rundschau

18. August 2017 | 05:15 Uhr

Kostenlos im Internet surfen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Drei Hotspots entstehen noch vor Ostern am Gustav-Meyer-Platz, dem Rathaus und dem Freizeitbad Luv

Die Stadt Brunsbüttel rüstet auf. Noch vor den Osterferien sollen drei öffentliche kabellose Internetzugriffspunkte in der Schleusenstadt in Betrieb genommen werden, die sowohl Brunsbüttelern als auch Touristen das kostenfreie Surfen im Internet ermöglichen. Am Gustav-Meyer-Platz, am Rathaus und dem Freizeitbad Luv werden die so genannten Hotspots eingerichtet, über die sich alle Wlan-fähigen Endgeräte gratis mit dem weltweiten Datennetz verbinden lassen.

Ermöglicht wird dieser Service durch die Brunsbütteler Stadtwerke, die das Innsbrucker Unternehmen free key IT-Innerebner als Hotspot-Provider ausgewählt haben. „An allen drei Standorten musste entsprechende Hardware installiert werden“, so Geschäftsführer Andreas Wulf. Einen mittleren vierstelligen Betrag nahmen die Stadtwerke in die Hand, um die technischen Voraussetzungen zu schaffen. Die laufenden Kosten für das offene Wlan-Netz sollen durch Werbung finanziert werden. Gewerbetreibende aus der Region haben die Möglichkeit, sich und ihr Unternehmen auf der Startseite der Netzwerkverbindung zu präsentieren. „Um die Brunsbütteler Kaufmannschaft für dieses Projekt zu gewinnen, haben wir das Stadtmanagement ins Boot geholt“, sagt Andreas Wulf. Dies ist von der Idee begeistert. „Mit Blick auf den touristischen Bereich war dies ein längst überfälliger Schritt “, so Stadtmanagerin Anne-Merle Wulf. Segler und Wohnmobilisten aus allen Ländern kämen regelmäßig in die Tourist-Information am Gustav-Meyer-Platz, um sich nach Möglichkeiten zu erkundigen, wo und wie sie in der Schleusenstadt ins Internet können. Viele Gäste hätten den für diese Zwecke zur Verfügung stehenden Computer in der Tourist-Information genutzt. „Dies wird künftig nicht mehr nötig sein“, so Anne-Merle Wulf. Die Stadtmanagerin sieht jedoch noch viele weitere Vorteile für die Stadt und die Kaufmannschaft. Vorstellbar sei die Einführung eines interaktiven Städteführers. Gäste der Stadt könnten sich über das kostenfreie „free key-Netzwerk“ ins Internet einloggen und dort Informationen und Hintergrundwissen über Sehenswürdigkeiten der Schleusenstadt erhalten. Durch den Einsatz von sogenannten QR-Codes, die an Schaufenstern angebracht von Handynutzern per Mobiltelefon eingelesen werden, könnten Gewerbetreibende auf Angebote und Sonderaktionen hinweisen. „Wir müssen mit der Zeit gehen“, sagt Anne-Merle Wulf. „Dazu gehört nun mal die Nutzung des Internets.“

Mit bis zu einem Megabit pro Sekunde (MBit/s) können an den Hotspot-Standorten Daten heruntergeladen werden. „Eine Downloadgeschwindigkeit, die sich nicht für Video-Streaming oder fürs Herunterladen größerer Daten eignet, aber dafür ist dieser Zugang auch gar nicht gedacht“, so Andreas Wulf. Abrufen von E-Mails, der Austausch mit der Familie, Freunden und Bekannten über soziale Netzwerke und das Abrufen normaler Webseiten lasse sich mit der Datenübertragungsgeschwindigkeit problemlos umsetzen. Um über das „free-key-Netzwerk“ kostenlos und zeitlich unbegrenzt ins Internet zu kommen, muss lediglich die E-Mail-Adresse oder die Telefonnummer zur Authentifizierung eingetragen sowie den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und der Datennutzung zugestimmt werden.



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erstellt am 11.Feb.2016 | 15:13 Uhr

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