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Norddeutsche Rundschau

18. Oktober 2017 | 04:31 Uhr

Kostbare Kirchenfenster restauriert

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 09.Jan.2014 | 05:00 Uhr

Die Sanierung der Fensterfront an der Südseite der Marner Maria-Magdalenen-Kirche ist abgeschlossen. Jetzt wäre eigentlich die Nordseite an der Reihe. Doch dafür fehlen die Mittel.

Im Juni vergangenen Jahres wurden sechs Fensterelemente der historischen Verglasung von 1906 ausgebaut. Damit beauftragt war die Firma Derix aus Kevelaer. „Wir sind spezialisiert auf Restaurationen dieser Art“, erklärt Michael Heymann vom Niederrhein. Die Fensterelemente wurden von der Glaswerkstatt aus Glückstadt angefertigt. „Wir arbeiten nach einem antiken Verfahren, das es schon seit über 600 Jahren gibt. So entsteht mundgeblasenes Glas, das für die Fensterelemente verwendet wurde“, ergänzt Bernhard Loers. Dafür hat die Kirchengemeinde rund 145 000 Euro investiert.

Im Emporen- und Chorbereich der Kirche gibt es einen Fensterzyklus mit der Darstellung biblischer Themen in glasmalerischer Ausgestaltung. Während auf der Südseite die Auferstehung Jesu dargestellt wird, zeigten die Fenster der Nordseite wie Josef von Arimathia den Leichnam Jesu in ein Leinentuch wickelt und in das Grab legt, das er für sich hatte anlegen lassen.

„Diese Seite muss in diesem Jahr saniert werden“, weiß Pastor Dr. Jochen Hose. Denn in den ersten Fenstern sind bereits Löcher zu sehen, die Bleifassung ist porös und die Farbglaselemente korrodieren. „Doch die R ücklagen sind komplett aufgebraucht. Jetzt fehlt das Geld für die weitere Sanierung“, so Hose, der für den Sommer die Planungs- und Werbephase um Finanzierungsgelder für die Nordseite anstrebt.

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