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Berufsorientierung : Kosmetikerin: Das krisensichere Geschäft mit der Schönheit

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Palette der Einsatzorte von Kosmetikern ist breit. Wer den Beruf erlernen will, hat die Qual der Wahl.

Auf Modenschauen, Kreuzfahrtschiffen oder im Studio um die Ecke: Die Palette der Einsatzorte von Kosmetikern ist breit. Wer den Beruf erlernen will, hat die Qual der Wahl. Neben der dreijährigen, dualen Ausbildung gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten. Der Job des Kosmetikers gilt als krisensicher. Egal, wie die Wirtschaft ist: Die Menschen investieren immer in ihre Schönheit. Der Beruf ist bei jungen Frauen ebenso gefragt wie bei denjenigen, die sich durch eine Fortbildung einen Wiedereinstieg in den Job oder in die Selbstständigkeit erhoffen. Reizvoll sind die vielfältigen Einsatzgebiete: Sie reichen vom eigenen Kosmetik-Institut bis hin zu Jobs in Wellness-Hotels oder internationalen Modeschauen.

„Das Aund O für den erfolgreichen Weg als Kosmetikerin ist eine fundierte Ausbildung. Der Beruf ist überlaufen mit Leuten, denen diese fehlt“, sagt Monika Ferdinand. Sie ist Vorsitzende des Bundesverbandes deutscher Kosmetiker mit Sitz im saarländischen Bexbach. Es gibt mehrere Wege in den Beruf. Dazu gehört die duale dreijährige Ausbildung. Beim Arbeitgeber erlernen die Absolventinnen die Praxis. Parallel besuchen sie die Berufsschule. Der Vorteil dieses Ausbildungsweges: Schulabgänger bekommen eine Ausbildungsvergütung. „Der Bereich der Kosmetiker fällt unter keinen Tarifvertrag“, erläutert Monika Ferdinand. Daher sind frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen die Regel.

Daneben bieten zahlreiche private Institute eine Ausbildung in dem Bereich an. Sie ist meist sehr viel kürzer, kostet aber auch Geld. Ein solches Privatinstitut ist die Berufsfachschule für Ganzheitskosmetik Traute de Lorenzi in Köln. Die Ausbildung zur geprüften Fachkosmetikerin dauert an der Kölner Privatschule ein Jahr, kostet rund 5160 Euro und kann von der Arbeitsagentur mit einem Bildungsgutschein gefördert werden, sagt Jürgen Wursthorn, Pressesprecher der Bundesagentur für Arbeit. Chancen hat zum Beispiel, wer eine abgeschlossene Ausbildung hat und eine Umschulung beginnen möchte.

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erstellt am 27.Nov.2014 | 09:42 Uhr

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