Schülerprojekt : Kooperation quer durch Europa

rbz-Schüler und Begleiter vor der Blauen Moschee in Istanbul.
rbz-Schüler und Begleiter vor der Blauen Moschee in Istanbul.

Schüler des Regionalen Berufsbildungszentrums Itzehoe beteiligen sich an zweijährigem Europaprojekt. Es ist beendet – das nächste folgt.

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01. Juli 2014, 12:00 Uhr

Großer Basar, Blaue Moschee, Hagia Sophia, Bosporus. Es gab viel zu sehen in Istanbul, doch 26 Schüler des 12. Jahrgangs am Beruflichen Gymnasium des Regionalen Berufsbildungszentrums waren nicht nur als Touristen in die Türkei gekommen. Sie nahmen an einem einwöchigen Workshop teil, mit dem ein auf zwei Jahre angelegtes Europaprojekt zu Ende ging.

Es war das letzte internationale Treffen im Rahmen des Comenius-Projekts „Yummy“. Zusammen mit 60 Schülern aus Belgien, Finnland, Frankreich, Spanien und der Tschechischen Republik arbeiteten die Itzehoer anhand europäischer Kurzfilme an unterschiedlichen jugendspezifischen Themen. Arbeitssprache war Englisch. Zudem drehten die Teilnehmer in internationalen Teams eigene Filme zu dieser Thematik vor malerischer Kulisse mitten im historischen Stadtteil Sultanahmet.

„Es war ein tolles Erlebnis, mit so vielen unterschiedlichen Jugendlichen zusammenarbeiten zu können“, schwärmt Fenja Nagel vom rbz. Mitschüler Alexej Kowaljow betont: „Mir persönlich hat besonders die Art der Menschen gefallen, deren Verständnis für andere Kulturen und ihre Mentalität.“ Neben der Stadt Istanbul, der türkischen Kultur und den Kurzfilmen würden allen die unzähligen Freundschaften über Nationalitäten hinweg in Erinnerung bleiben, sagt Nils Eichhorst. Diese würden sicher noch lange über das Projekt hinausreichen – dass dieses beendet sei, habe am letzten Tag für die eine oder andere Träne gesorgt.

„Die Teilnahme an derartigen von der Europäischen Union geförderten Comenius-Projekten ist mittlerweile fester Bestandteil der Arbeit am Beruflichen Gymnasium geworden“, stellt Rainer Kattge fest, der die Projektarbeit betreut. Nun liefen bereits die Vorbereitungen für das nächste Zweijahres-Projekt, diesmal in Kooperation mit Schulen aus Portugal und Ungarn.

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