Konkretes für den Sport

Fünf-Punkte-Liste beschäftigt die Gremien

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05. November 2013, 00:32 Uhr

Das Gutachten liegt vor – und was machen wir jetzt damit? Das Problem ist nicht selten, und es trat verschärft auf bei der Integrierten Sportentwicklungsplanung der Stadt. Eine Linie sollen der Jugend- und Sportausschuss morgen sowie tags darauf die Ratsversammlung festlegen.

14 Schritte hatten die Gutachter empfohlen, die mit unterschiedlicher Priorität abgearbeitet werden sollen. Doch der Jugend- und Sportausschuss entschied im August, zunächst die Vereine noch einmal zu beteiligen. Eine Projektgruppe wurde gebildet mit den sportpolitischen Sprechern der Ratsfraktionen, Verwaltung und anderen Institutionen sowie, stellvertretend für die anderen, Sport-Club Itzehoe, FC Itzehoe, Ruderclub, Hockey-Club und Boxclub. Nicht alle berieten mit, ihr einvernehmliches Ergebnis liegt aber jetzt den Gremien vor.

Fünf Projekte bekamen dabei bei der Priorität das Etikett „hoch“ und bei der Dringlichkeit den Vermerk „kurzfristig“. Doch es sei nicht möglich, alles zeitgleich aufzugreifen, machte die Verwaltung deutlich. So wurde eine weitere Rangfolge der fünf Vorhaben erstellt – und die Sportförderung landete dabei auf dem fünften Platz, weil sie „zunächst nachrangig zu betrachten“ sei, so die Formulierung aus der Sitzungsvorlage.

Ganz vorn auf der Liste rangiert ein Mobilitätskonzept für den nicht-motorisierten Individualverkehr, der mit Sport und Bewegung zu tun hat. Dieses soll mit einem Beschilderungssystem verknüpft werden. Auf dem zweiten Platz steht ein Plan, der die Mängel der Sportstätten erfasst und sie beseitigt; zudem soll die für den Schulsport notwendige Ausstattung gesichert werden. Dritter Punkt auf der Liste ist die Zusammenarbeit der Vereine mit den Akteuren der Sportentwicklungsplanung. Die Projektgruppe will den Prozess weiter begleiten. Vierter Punkt: neue Regeln in der Vergabe von Sportstätten.

Das Stadion am Sandberg war den Gutachtern keine gesonderte Empfehlung wert. Verwaltung und Projektgruppe dagegen sehen es als „Thema, das ebenfalls bald Gegenstand der Beratungen werden muss“. Deshalb soll ein Zukunfts- und Nutzungskonzept entwickelt werden – für das Stadion sowie für die verpachteten Freisportanlagen.

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