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Norddeutsche Rundschau

24. Oktober 2017 | 01:00 Uhr

Kompetenzgerangel

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 09.Jan.2016 | 00:34 Uhr

Was läuft falsch beim Amt Kellinghusen? Ein Leitender Verwaltungsbeamter wurde weggelobt, sein Nachfolger will freiwillig auf seine Führungsaufgaben verzichten. Allerdings sind beide Fälle nicht unbedingt vergleichbar. Im Fall Wilke war dessen Führungsstil umstritten, im zweiten Fall nervt es Schulz, dass ihm immer wieder in Personalangelegenheiten hineingeredet wird. Auch das Verhältnis zu einigen Bürgermeistern und Gemeindevertretern aus den 19 amtsangehörigen Kommunen ist nicht konfliktfrei. Hier gibt es immer wieder öffentliche Kritik an der Arbeitsweise der Verwaltung – die der Leitende Verwaltungsbeamte so nicht für gerechtfertigt hält. Die Situation ist verfahren. Die einfache Lösung wäre, beide Seiten gehen getrennte Wege. Doch dafür bräuchte Schulz eine neue Arbeitsstelle. Wird er abberufen und bleibt, muss in der Verwaltung ein neuer, kostenträchtiger Posten für ihn geschaffen werden. Für alle Beteiligten die bessere Lösung ist eine Einigung mit einer klaren Abgrenzung der Kompetenzen zwischen Haupt- und Ehrenamt und einem gegenseitigen Respekt voreinander und vor den Aufgaben des jeweils anderen.

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