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Kommunalpolitik finanziert Umzug: Bücherei jetzt in der Grundschule

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 10.Dez.2013 | 05:00 Uhr

Kremperheides Bücherei ist umgezogen. Und nicht nur das. Aus der einstigen Gemeindebücherei wurde eine Schul- und Gemeindebücherei. Zu finden ist die Bücherstube ab sofort in einem ehemaligen Klassenraum der örtlichen Grundschule. Das große Plus des neuen Standortes: Die Bücherei liegt nun ebenerdig, nachdem vor allem ältere Besucher jahrelang eine steile Treppe erklimmen mussten, ehe die Bücherregale erreicht waren.

„Die Umzugskosten haben SPD, CDU und unsere Wählergemeinschaft übernommen“, erklärt Bürgermeister Sven Baumann. Ursprünglich sei geplant gewesen, nur die Schulbücherei auszubauen, um die Lesekompetenz der Jungen und Mädchen weiter zu stärken. Doch dann habe der Seniorenbeirat um Wilfried Schulz auf das Treppen-Problem hingewiesen. Kurzerhand habe man daraufhin umgeplant, so dass nun beide Büchereien zusammengelegt werden konnten.

„Unsere Bücherei soll weiter wachsen“, kündigt Baumann an. Auch Lesenächte und Lesungen seien geplant. Was bleibt, ist das Herz der Bücherei. Oder besser: die Bücherei-Chefin. Die gelernte Buchhändlerin Elke Langhein opfert jeden Dienstag von 16 bis 17.30 Uhr einen Nachmittag, damit die kleinen und großen Leseratten an ihren „Stoff“ kommen können. Und mit wie viel Begeisterung sie bei der Sache ist, sieht man ihr schon auf den ersten Blick an. „Rund 150 Bürger aus Kremperheide und Krempermoor nutzen unser Angebot“, erzählt Langhein. Das Altersspektrum reiche dabei von eineinhalb Jahren „bis weit über 80“. Über die Hälfte der Besucher seien Kinder. Anders als in anderen Büchereien gelte in Kremperheide ausdrücklich das Motto „anfassen und schmökern erlaubt“ – und alles kostenfrei. Wer unter rund 5000 Titeln fündig geworden ist, darf ein Buch bis zu drei Wochen ausleihen.


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