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Norddeutsche Rundschau

16. Dezember 2017 | 22:11 Uhr

Köln ist bei der Fubama in Wilster kein Thema

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 02.Feb.2016 | 16:39 Uhr

Während in den westdeutschen Karnevalshochburgen höchste Alarmstufe verordnet wurde, herrscht vor der Fubuma in Wilster norddeutsche Gelassenheit. „Das hier ist ja eine geschlossene Veranstaltung, noch dazu mit Kostümzwang“, macht Ordnungsamtsleiter Thorsten Franck den Unterschied klar. Bei ihm und seiner Kollegin Christiane Pump laufen alle behördlichen Fäden zusammen. Die Akteure setzen dabei ganz auf die bewährten und gewachsenen Konzepte der vergangenen Jahre. Ein kleiner Unterschied: Die Zelte sind erstmals mit Rauchabzugsanlagen ausgestattet – nur für den Notfall. Für den stehen auch wieder Rettungssanitäter und neun Feuerwehrleute mit einem Löschfahrzeug bereit.

Keinerlei Probleme erwartet Pump durch den Besucherandrang. Die Etat-Rätin-Doos-Straße wird wieder zur Einbahnstraße umfunktioniert, es gibt reichlich Haltezonen für Eltern und Taxen. Viele Besucher nutzen auch den Shuttle-Service von und zu den Nachbarstädten. Die Zusammenarbeit mit den Veranstaltern, so Franck, klappe wieder gut. Auch bei den zeitlichen Abläufen gibt es inzwischen Routine. Offizielle Abnahme der Veranstaltungsflächen ist Sonnabend um 14 Uhr. Vier Stunden später gibt es noch einmal eine Nachkontrolle. Thorsten Franck und Christiane Pump werden dann wieder bis in den frühen Morgen auch selbst vor Ort sein. Ab 4.30 Uhr gehen in den Zelten und zuletzt im Colosseum nach und nach Musik und Lichter aus. „Wir alle wollen, dass es eine gelungene Veranstaltung wird und nichts passiert“, ist Franck zuversichtlich. Nicht einmal von Seiten der Anlieger gebe es Beschwerden. „Die Bevölkerung steht voll dahinter. Die Fubama ist ja auch ein Aushängeschild für unsere Stadt.“

Wie in den Jahren zuvor, so stellt sich auch die Polizei auf die große Fußball-Maskerade des SV-Alemannia ein. Mehr als 20 Polizisten werden am kommenden Wochenende auf der Veranstaltung, im Bereich der Innenstadt und rund um Wilster den Veranstaltungsschutz und die Verkehrsüberwachung übernehmen. „Es besteht für uns kein Anlass, von dem bestehenden Konzept abzuweichen“, so der Leiter der Polizeistation Wilster, Frank Peters. Ein Konzept, das sich nicht nur mit der Veranstaltung entwickelt, sondern vor allem t bewährt hat und der Polizei beispielsweise eine Aufklärungsrate von 100 Prozent bei den angezeigten Körperverletzungen bescherte. Kleinere Reibereien ließen sich bei der Anzahl der Besucher und in Anbetracht der nicht unerheblichen Mengen an Alkohol nicht immer verhindern, doch die Fubama genieße den Ruf einer friedvollen Veranstaltung.

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