Klinikum plant psychosomatische Tagesklinik

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22. Februar 2014, 07:00 Uhr

Das Klinikum Itzehoe will im Klosterforst eine psychosomatische Tagesklinik einrichten. Gestern hat die Kieler Gesundheitsministerin Kristin Alheit mit einem Feststellungsbescheid grünes Licht gegeben – wie auch für weitere Standorte in Lübeck, Flensburg, Segeberg, Kiel und am Westküstenklinikum in Heide.

Die fachärztliche Kompetenz gebe es im Hause längst, aber die Betreuung in einer Tagesklinik nicht, sagte Krankenhausdirektor Bernhard Ziegler. Nun können die Planungen für eine Einrichtung mit 15 Plätzen vorangetrieben werden: „Wir wollen versuchen, noch im Laufe dieses Jahres die Klinik in Betrieb zu nehmen.“ Für den Umbau der Räume in den genehmigten Projekten stellt das Land insgesamt bis zu 5,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Das Ziel sei die wohnortnahe Versorgung, sagte die Ministerin. Vor dem Hintergrund des steigenden Bedarfs seien die Tageskliniken ein wichtiger Schritt: „Sie ermöglichen eine verbesserte gestufte Versorgung, die die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt rückt.“ Wenn nötig, würden stationäre sowie tagesklinische Behandlungsangebote kombiniert, so Alheit. Flexible Behandlung solle den sozialen Bezug stärken und die Teilhabe am sozialen Leben erleichtern.

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