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Klinik-Förderverein: Über 147 000 Euro gesammelt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Auf erfolgreiche zehn Jahre blickt der Verein der Freunde und Förderer des Westküstenklinikum Brunsbüttel zurück. „Wir wollen auch im elften und den folgenden Jahren so weiter machen“, sagte die Vorsitzende Jutta Dohr in der Jahresversammlung. Sie berichtete in ihrem Rückblick über 147  733 Euro Spenden, die insgesamt in den vergangenen zehn Jahren an das Klinikum weiter geleitet wurden. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, das Klinikum zu erhalten, den Ausbau der medizinischen Standards zu unterstützen.

Jutta Dohr führt den 180 Mitglieder zählenden Förderverein seit seiner Gründung und wurde erneut in ihrem Amt bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurde Reimer Borchers aus Eddelak als Beisitzer.

Im Anschluss an die Regularien erläuterte WKK-Geschäftsführerin Dr. Anke Lasserre, die Bedeutung und Herausforderung von Schwerpunktkrankenhäusern in der Peripherie. Die Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide sind mit 801 Betten, 2352 Mitarbeitern und 122 Millionen Euro Umsatz in 17 Klinikbereichen das drittgrößte Klinikunternehmen in Schleswig-Holstein. Über 124 Millionen Euro wurden in den vergangenen Jahren in die WKK-Standorte investiert, davon 38 Millionen aus Eigenmitteln.

„Wir haben in Deutschland ein sehr hohes Niveau an gesundheitlichen Möglichkeiten in Kliniken und mit Österreich die höchste Bettenzahl pro 1000 Menschen weltweit“, erklärte Dr. Lasserre. Es soll in Zukunft versucht werden, mit regionalen Partnern das Netzwerk der Standorte in Schleswig-Holstein zu erweitern, Mitarbeiter am Ort zu halten und auf die Digitalisierung im Gesundheitswesen vorbereitet sein. Das bedeute eine Optimierung durch eine Zusammenarbeit Hand in Hand in allen Bereichen, fasste Lasserre zusammen.

Das Zukunftsmodell Brunsbüttel als Integriertes Versorgungszentrum erfordert für die Sicherung der langfristigen medizinischen Versorgung der Bevölkerung einige Baumaßnahmen in Brunsbüttel. Bis 2018 werden durch einen Teilneubau und Umbauten innerhalb des Hauses zirka acht Millionen Euro investiert. Es sollen zwei Normalstationen mit optimierter Stationsgröße und eine Notfallstation mit Intermediate-Care entstehen. Außerdem werden Funktionspraxen im Haus die ambulante Versorgung übernehmen. „Wir haben schon Kontakt zu niedergelassenen Praxen aufgenommen und führen zurzeit intensive Gespräche“, sagte Dr. Anke Lasserre zum Voranschreiten des Modells.

> www.westkuestenklinikum.de


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