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Norddeutsche Rundschau

20. Oktober 2017 | 05:27 Uhr

Kleingärtner werben in den Kindergärten

vom

shz.de von
erstellt am 22.Mai.2013 | 03:59 Uhr

St. Michaelisdonn | "Nachwuchssorgen haben wir nach wie vor", sagt Kleingartenvorsitzender Karl Tranchant. Die kleine Schrebergartenkolonie liegt am Ortsrand von St. Michaelisdonn in der Burger Straße. 23 Gärten werden dort von 18 Mitgliedsfamilien betreut - einige bewirtschaften zwei Gärten. Trotzdem sind noch einige Areale zu verpachten.

Jede Parzelle hat eine durchschnittliche Größe von 470 Quadratmeter, die mit Gemüse oder Blumen bepflanzt wird, vielleicht auch einer kleinen Rasenfläche und einer Laube. "Laube und Rasen dürfen laut Satzung nur ein Drittel der Parzelle einnehmen", erklärt Rolf Rubarth. Der 2. Vorsitzende fügt aber hinzu: "So genau nehmen wir es nicht, Hauptsache der Garten ist gepflegt." Doch das ist nicht bei allen Kleingärten der Fall. Bei einigen Mitgliedern lagert sogar Müll - sehr zum Unmut der anderen Mitglieder.

Auf der Jahresversammlung wurde daher beschlossen, diese Mitglieder schriftlich aufzufordern, den Unrat zu entfernen und die Gärten besser zu pflegen. In seinem Rückblick stellte Karl Tranchant fest, dass 2012 ein zufriedenstellendes Gartenjahr war. "Alle Kleingärtner waren mit der Ernte zufrieden."

Zur Wahl stand der Vorsitzende: Karl Tranchant wurde einstimmig wiedergewählt, wollte das Amt aber nur für ein Jahr übernehmen. Die übrigen Vorstandsmitglieder versprachen ihre Unterstützung. Gartenobmann Rolf Oesau wurde gute Arbeit bescheinigt, er wird in Zukunft vom neuen Mitglied Stephan Grothe unterstützt. Neuer Kassenprüfer wurde Heinz Büttner.

Beim Gartenwettbewerb des Kreisverbands belegten die St. Michler Kleingärtner einen Platz im hinteren Mittelfeld. Da erst im nächsten Jahr für ihre Kategorie wieder ein Wettbewerb stattfindet, wird überlegt, ob der Verein teilnehmen soll, da kaum Erfolg zu erwarten sei.

In diesem Jahr ist geplant, mit Kindergärten Besichtigungen zu veranstalten. Den Anfang soll Ende des Monats der Kindergarten Windbergen machen. "Einige Kinder kennen den Anbau von Gemüse und Kartoffeln gar nicht, obwohl wir doch auf dem Land leben", hatte Schriftwartin Kerstin Rubarth festgestellt. Mit der Aktion möchten die Kleingärtner schon Kinder für ihr Hobby begeistern.

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