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Norddeutsche Rundschau

24. August 2017 | 00:02 Uhr

Kleiner Spaß wird zum Top-Event

vom

Fast 400 Teilnehmer wetteifern auf dem Rhin um die Wildnis-Pokale / Erstmals sogar drei Mannschaften der "Wilden Alten" dabei

Engelbrechtsche Wildnis/ Glückstadt | Als Spaßveranstaltung vor allem für Familien hatte der Wildnis-Cup vor sechs Jahren angefangen. Mit zehn Booten am Start, einem ganz kleinen Organisations- und Helferteam, aber vor allem mit viel Spaß an der Sache. Dass daraus einmal eine sportliche Großveranstaltung der ganz besonderen Art wird, damit hatte damals wohl keiner gerechnet. Mittlerweile kümmert sich der Verein Wildnis-Club, allen voran Vorsitzender Ingo Mühle, um die Organisation, Planung und Durchführung des Wildnis-Cups zwischen Glückstadt und Herzhorn.

389 Teilnehmer hatten sich in diesem Jahr angemeldet. In 83 Starts gingen sie am Rhin in Glückstadt ins Rennen. Gestartet wurde bereits ab morgens acht Uhr wie schon in den Jahren zuvor in vier Kategorien: Dorfboote, Wilde Familie, Kleiner Wilder und Großer Wilder. In den Dorfbooten saßen zehn Männer und Frauen aus demselben Ort und versuchten, den Sieg für sich und ihr Dorf zu holen. Sie paddelten auf dem Rhin rund vier Kilometer bis zur Wendemarke und dann zurück zum Start. Die Wilden Familien starteten in Dreier- oder Viererteams zunächst bis zum Poppenhuus. Dort gingen die Kanuten an Land und mussten nun per Rad und laufend eine vorher festgelegte Strecke zurücklegen. Zuletzt ging es wieder per Kanu zurück zum Startpunkt. Ebenso war die Streckenführung beim Kleinen wie auch beim Großen Wilden, nur die Streckenlänge variierte.

Besonders stolz waren die Veranstalter auch in diesem Jahr wieder auf die "Wilden Alten". In den Seniorenbooten gingen Zehnercrews an den Start, deren Lebensalter zusammen gerechnet mindestens 600 Jahre betragen musste. 2010 war das erste Seniorenboot nach einem engagierten Training ins Rennen gegangen und hatte damals bereits fast so gute Zeiten gefahren, wie die Dorfboote. Ein Jahr später waren bereits zwei Seniorenboote dabei und in diesem Jahr gingen drei Boote mit "Wilden Alten" ins Rennen. Und da auch das Wetter besser war als die Prognosen, lief die Veranstaltung ohne größere Probleme, dafür mit umso mehr Spaß ab.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, so dass die Sportler und auch die vielen Zuschauer sich den ganzen Tag über stärken konnten. Für die Sicherheit sorgten DRK und DLRG und zahlreiche Streckenposten. Die DLRG arbeitete diesmal mit besonders großem Personalaufwand, um die Strecke auf dem Wasser sicher abdecken zu können.

Die Siegerehrung und die abendliche "After-Cup-Party" fanden wie in den Vorjahren am Poppenhuus statt. Besonderheit in diesem Jahr war, dass der verloste Hubschrauberrundflug nicht am Flugplatz Hungriger Wolf startete. Der Hubschrauber landete in diesem Jahr direkt auf der Wiese am Poppenhuus und nahm seine Besatzung zu einem gut halbstündigen Rundflug über das Gelände zwischen Glückstadt und Herzhorn mit.

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erstellt am 05.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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