Fürs Alte Rathaus : Kleider im historischen Stil

Die Schülerinnen der Gemeinschaftsschule  mit einem ihrer historischen Kleider.
Die Schülerinnen der Gemeinschaftsschule mit einem ihrer historischen Kleider.

26 Schülerinnen der Gemeinschaftsschule Wilster fertigen zeitgeschichtliche Kleidung an und stellen drei Modelle dem Förderverein Historische Rathäuser zur Verfügung.

Avatar_shz von
07. März 2014, 17:02 Uhr

Sie haben sich etwa ein halbes Schuljahr lang im Rahmen einer Projektarbeit mit dem Thema „zeitgeschichtliche Kleidung“ auseinander gesetzt: 26 Schülerinnen der 9. und 10. Klassen an der Gemeinschaftsschule Wilster. Von der Steinzeit bis hin zu den wilden 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die bedeutsamsten Stilepochen mit Unterstützung der Projektleiterinnen Karin Harbeck und Silke Ramacher ermittelt.

Anschließend nahmen sich die Schülerinnen, in Gruppen gegliedert, neun dieser Modeepochen vor und fertigten selbstständig lebensgroße Figuren an. Diese kleideten sie im besonderen Stil der jeweiligen Zeit, um so zum einen die geschneiderten Kleidungsstücke besser präsentieren, zum anderen ein Stück Gesellschaftsgeschichte veranschaulichen zu können.

Nachdem die Gruppe während des Tags der offenen Tür der Gemeinschaftsschule das Ergebnis ihrer Projektarbeit öffentlich vorgestellt hatte, wurde der Vorsitzende des Fördervereins Historische Rathäuser in Wilster, Holger Stamm, insbesondere auf drei der Modelle aufmerksam

Diese spiegeln jene Mode, die im Zeitraum der Errichtung des Alten Rathauses getragen wurde. „Die drei Arbeiten fügen sich ganz toll in die Ausstellungsfläche des historischen Gebäudes ein“, zeigte sich Holger Stamm begeistert von den Arbeiten der Schülerinnen. Dieser könnte sich gut vorstellen, die Kleider von Jule Schöne, Susanna Voß, Nina Rosenburg sowie Tjara Rogge, Jana Suhr, Lena Donner, Alicia Schröder, Ronja Hansen und Scharlotte Heincke fest in die vorhandene Ausstellung zu integrieren, sofern neben Gemeinschaftsschule und natürlich den Schülerinnen selbst auch die Stadt diesem Vorhaben zustimmt.

Doch auch die sechs anderen Träger zeitgeschichtlicher Mode sollen nicht im dunklen Kämmerlein verschwinden. Neben einer Ausstellung im Amt Wilstermarsch würden sich die Projektleiterinnen wünschen, die Modelle auch hinter dem einem oder anderen Schaufenster in der Marschenstadt wiederfinden zu können.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen