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Klaus Voß im Amt als Wehrführer bestätigt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

„Alle rufen nach der Feuerwehr und die Aufgaben werden immer vielfältiger, aber die Mitgliederzahlen gehen zurück“, sprach Peter Krey ein Problem der freiwilligen Helfer an. Der Bürgermeister und Dienstherr der Beidenflether Wehr war zuvor von Wehrführer Klaus Voß zur Jahresversammlung im Gerätehaus begrüßt worden.

Weitere Gäste waren Amtswehrführer Thorsten Heins und Sönke Goos von der Polizeistation Wilster. Thorsten Heins berichtete, dass im Herbst der Digitalfunk in Steinburg Einzug halten soll. Er lobte die Zusammenarbeit unter den Wehren im Amt und mit der Polizei. Sönke Goos leitet durch den Weggang von Stationsleiter Michael Gohr vorerst das Revier in Wilster und bedauerte die Schließung vieler Polizeiwachen im ländlichen Raum. „Wir können die Entwicklung aber nicht aufhalten.“

Bei den anstehenden Wahlen wurde Klaus Voß von 20 der 24 anwesenden Stimmberechtigten in seinem Amt als Wehrführer bestätigt. In einer Stichwahl wurde Kevin Altenburg zum 2. Gruppenführer gewählt, Karsten Holm zog seine Kandidatur nach zwei Wahldurchgängen zurück. Als 2. Gerätewart erhielt Finn Jonigk und als Funkwart Gaby Zimmer ein mehrheitliches Votum. Neuer 1. Getränkewart wurde Heinz Demnick, sein Vorgänger Joachim Hennings nahm aus beruflichen Gründen den Stellvertreter-Posten ein. Neuer Kassenprüfer wurde Rüdiger Loop.

Die Wehrführung konnte Bandschnallen an langjährige Mitglieder überreichen. Frank Jonigk erhielt von Bürgermeister Krey das Brandschutzehrenzeichen in Gold am Bande für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst. Jahresspangen nahmen Rüdiger Hass für 40 aktive Jahre, Karl-Heinz Langner für 20 Jahre und Mirco Schuldt für zehn Jahre entgegen. Durch erfolgreiche Teilnahme an Lehrgängen wurde Tobias Glüheisen zum Hauptfeuerwehrmann drei Sterne befördert. Aus der Jugendfeuerwehr Brokdorf wurde Janine Schuldt in die Einsatzabteilung übernommen. Sie wird sich aber weiterhin in der Jugendwehr engagieren. Innerhalb der Wehr haben sich Schießmannschaften gebildet, die regelmäßig Übungsschießen durchführen und auch an Wettbewerben teilnehmen. Dafür wird künftig ein Betrag von 120 Euro jährlich zur Verfügung gestellt. Der stellvertretende Wehrführer Karl-Heinz Langner bemängelte abschließend die mangelhafte Dienstbeteiligung von durchschnittlich 54,65 Prozent und forderte die aktiven Feuerwehrleute zu einer besseren Teilnahme an den Übungsabenden auf.

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erstellt am 09.Mär.2015 | 17:47 Uhr

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