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Norddeutsche Rundschau

21. Oktober 2017 | 20:00 Uhr

Itzehoe : Klares Bekenntnis für Itzehoe

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Ingenieurbüro 2S plant im Innovationsraum einen Neubau mit 2000 Quadratmetern Nutzfläche und moderner EDV-Technik

von
erstellt am 03.Apr.2017 | 05:27 Uhr

Er suchte attraktive Büroflächen in Itzehoe und fand sie nicht. Und was machte Rafikh Ben-Hassen? Der Inhaber des Ingenieurbüros 2S – Statik & Prüfstatik folgte einem bewährten Grundsatz: Selbst ist der Mann. Jetzt entsteht im Innovationsraum ein großes Bürogebäude.

Vor zwölf Jahren machte sich Ben-Hassen selbstständig, 2012 zog er im Innovationszentrum Izet ein. Von dort aus prüft das Büro statische Berechnungen hauptsächlich für Projekte im Kreisgebiet oder erstellt diese selbst für Vorhaben bundesweit. Sieben Mitarbeiter hat 2S mittlerweile, auch externe Büros werden eingebunden. „Wir brauchen Platz, weil wir hier nicht weiter wachsen können“, sagt der Inhaber. Denn das Izet sei voll belegt. Er suchte Büroflächen mit attraktivem Umfeld und guter Infrastruktur, beispielsweise in Sachen EDV. „Das alles habe ich in Itzehoe nicht gefunden, da habe ich gesagt: Dann musst du selber bauen“, erklärt Ben-Hassen.

Er konzipierte den Bau, ein Architekt plante: „Es soll jeder machen, was er gut kann.“ Gebaut wird auf einem Grundstück direkt an der Autobahnauffahrt und an der Einfahrt zum Innovationsraum, gegenüber von Firma Summary. 2000 Quadratmeter Nutzfläche mit moderner EDV-Technik wird das Gebäude bieten. Das Staffelgeschoss nutzt Ben-Hassen, die anderen drei Etagen werden vermietet. Interessenten gebe es, aber es seien noch Flächen frei, sagt der 2S-Inhaber. Auch 90 Parkplätze sind geplant.

Ab April will Ben-Hassen bauen und im März 2018 fertig sein. Der Bauantrag sei gestellt, und bisher habe er bei dem Projekt „freundliche Unterstützung“ von der Stadt erhalten. Kein Wunder, denn Bürgermeister Andreas Koeppen findet es „wirklich gut, weil das den Büroraum zur Verfügung stellen wird, den wir in dieser Stadt dringend brauchen. Das hört man immer wieder.“ Und in seiner Eigenschaft als Aufsichtsratsvorsitzender für das Izet freut ihn die Bewegung im Umfeld – zumal das Innovationszentrum nicht als „Daueraufenthaltsstätte“ gedacht sei. Wer es verlasse oder verlassen müsse, solle möglichst in Itzehoe bleiben.

Deshalb freut sich auch Izet-Leiter Ralf Thiericke über Ben-Hassens „klares Bekenntnis zum wachsenden Innovationsraum Itzehoe“. Das Vorhaben, das das Izet von Beginn an intensiv unterstützt habe, sei eine sehr gute Nachricht und ein Wachstumsimpuls, der in das Konzept passe.

Denn das neue Bürogebäude solle kein zweites Izet sein, sondern dieses ergänzen, sagt Ben-Hassen. „So wird das Izet auch entlastet und kann die Aufgabe wahrnehmen, neuen Unternehmen eine Chance zu bieten, klein anzufangen und groß zu werden.“ Mit einem Lächeln ergänzt der Bauherr: „Und wenn sie größer werden, kommen sie zu mir.“


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