zur Navigation springen

Standpunkt : Klare Ansagen statt Hinhalte-Taktik

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Redakteur Joachim Möller kommentiert die unendliche Geschichte um die Bahnverbindung Kellinghusen-Wrist.

von
erstellt am 04.Mär.2016 | 12:17 Uhr

In 49 Minuten mit der Bahn von Kellinghusen nach Hamburg-Altona – das meldeten wir bereits 2012. Und dass die Strecke ab 2014 in Betrieb genommen werde – einschließlich eines Bahnhofes in der Störstadt. Fahrpläne waren fix und fertig, die neue Züge ausgesucht. Zumindest auf dem Papier. Und was ist seitdem passiert? So gut wie nichts. Immer musste noch etwas geplant oder geregelt werden, zum Schluss musste das fehlende Geld als Argument dafür herhalten, dass die Zusagen nicht eingehalten wurden. Seit vier Jahren werden die Kellinghusener jetzt hingehalten, müssen sich immer wieder selbst in Erinnerung bringen, denn aus Kiel kommt nichts. Ein klares Bekenntnis zur Bahn oder notfalls auch Nein sind nach dieser langen Zeit ohne Entscheidung dringend geboten, Dann wissen die Kellinghusener endlich, woran sie sind. Und müssen sich – bei einem Nein – auch keine Hoffnungen mehr machen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen