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Schwalbennest : Kita: Zwei weitere Gruppen in Planung

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

198 Kinder besuchen die Einrichtung Schwalbennest im neuen Kindergartenjahr. Neubau soll im Sommer 2015 fertig sein.

Die Kindertagesstätte Schwalbennest kann zum neuen Kindergartenjahr nach den Sommerferien fast alle dafür angemeldeten Kinder aufnehmen. Das bestätigt Kita-Leiterin Susanne Lindemann in einem Gespräch mit unserer Zeitung. Es gibt zurzeit zwar noch sechs Kinder, deren Aufnahme bisher noch nicht berücksichtigt werden konnte, doch gäbe es immer wieder Fluktuationen durch Wohnsitzwechsel und aus anderen Gründen, so dass sie hier durchaus noch Chancen für eine Aufnahme sehe, sagt Susanne Lindemann.

Mit fast 200 Kindern – 117 in den Vormittags- und weitere 81 in den Nachmittagsgruppen – geht das Schwalbennest in das neue Kita-Jahr. „Es ist ein Wahnsinn, wie viele Kinder es hier in Wilster gibt“, ist Susanne Lindemann begeistert. Sie gibt aber zu bedenken, dass es für die weiteren Jahre an einer Planungssicherheit mangele, weil der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für alle Kinder ab einem Lebensjahr bestehe. Dann kämen Kinder in die Kita, die heute noch gar nicht geboren seien. Das könne man eben nicht vorausberechnen.

Die Kita-Zahlen machen es schon nach den Sommerferien notwendig, die Kapazität des Schwalbennestes von bisher fünf auf sieben Gruppen zu erhöhen. Dafür soll am Klosterhof ein Zwei-Gruppen-Neubau errichtet werden, der mit dem erst 2008 eingeweihten Kindergarten verbunden werden soll. Für die Erweiterung muss ein angrenzendes Lagergebäude der Stadtwerke abgerissen werden. Wichtig: Die Baumaßnahme muss bis zum Sommer nächsten Jahres abgeschlossen sein. Die vorübergehende Nutzung des Pavillons der alten Schule am Stadtpark für die vorübergehende Unterbringung von zwei Regelgruppen ist von der Heimaufsicht nur für ein Jahr genehmigt worden. „Die Betriebserlaubnis für die Betreuung von 40 Kindern liegt bereits vor“, sagt Susanne Lindemann.

Sie erinnert daran, dass beim Neubau 2008 nur mit Mühe fünf Gruppenräume gegen den Kreis hätten durchgesetzt werden können, der nur vier Gruppen genehmigen wollte. „Jetzt müssen wir schon auf sieben Gruppen erweitern“, sieht Susanne Lindemann aber den Bedarf für die Zukunft gedeckt.

In die weitere Planung wurde auch die Aufnahme von Kindern aus der bisherigen Kinderspielstube der Kirchengemeinde Wilster einbezogen, die im Sommer geschlossen wird. Elf dieser Kinder werden künftig im Schwalbennest betreut. Zum Teil wird auch Mobiliar aus der Kinderstube übernommen. Im Pavillon werden sechs Mitarbeiterinnen ihren Arbeitsplatz haben.

Die Auslagerung von zwei Regelgruppen in den Schulpavillon macht es notwendig, die Gruppen untereinander neu zusammenzustellen. „Alles in enger Zusammenarbeit mit den Eltern und den Mitarbeiterinnen“, versichert die Kita-Leiterin. Der Grund: in den Pavillon können nur Kinder zwischen drei und sechs Jahren einziehen.

U3-Kinder sowie Kinder, die den Frühdienst ab 7 Uhr in Anspruch nehmen oder die über 12.30 Uhr hinaus bleiben, müssen auf die verbleibenden Gruppen im Haupthaus des Kindergartens verteilt werden. Wert gelegt wird dabei, dass ihnen nach Möglichkeit bei der Betreuung die bisherigen Bezugspersonen erhalten bleiben.

Neben den bisher fünf Vormittagsgruppen werden zum Kita-Jahr 2014/15 zwei neue altersgemischte Gruppen mit Kindern von einem bis zu sechs Jahren gebildet. Der zusätzliche Personalbedarf wird weitestgehend aus dem bestehenden Mitarbeiterkreis gedeckt. Er zählt 29 Köpfe – von der Raumpflegerin über Küchenhilfen und Praktikantinnen bis zu sozialpädagogischen Assistentinnen, Kinderpflegerinnen und Erzieherinnen.

Schon jetzt liegen Anmeldungen für die nächsten Kita-Jahre vor. „Diese Wartelisten werden sorgfältig geführt“, bestätigt Susanne Lindemann. Sie gibt zu bedenken, dass die Erziehung der Kinder nur begleitend zum Elternhaus übernommen werde. Es liege in der Freiheit der Eltern, darüber zu entscheiden, ob und wann sie ihre Kinder in die Kita schicken. Gleichwohl sei die Kindergartenzeit prägend für die Entwicklung des Kindes, das hier Sozialverhalten, emotionales Verhalten und anderes mehr erlerne.

Mit dem Blick auf den bevorstehenden Erweiterungsbau stellt Susanne Lindemann fest: „Wir sind auf einem guten Weg. Und den können wir nur gemeinsam schaffen.“ In dem Vorhaben, eine gute Struktur für die Kinderbetreuung zu gewährleisten, ist sich die Kita-Leiterin sicher: „Wir sind bestens aufgestellt!“

 

 

 

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