Kita-Plätze knapp: Stadt will handeln

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17. März 2016, 13:44 Uhr

„Wer mit einem vierjährigen Kind nach Kellinghusen kommt, bekommt keinen Platz“, beschrieb Erk Niesemann (SPD) die Kita-Situation vor Ort. Beraten wurde im jüngsten Sozialausschuss die Erweiterung des Vorschulangebots und dessen Stellenwert als „weicher“ Standortfaktor. Einig waren sich die Politiker: Ein ausreichendes und qualitativ hochwertiges Angebot im Elementarbereich für Kinder von drei bis sechs Jahre könnte die Stadt attraktiver für junge Familien machen.

Am Ende stimmten alle Fraktionen für die politische Entscheidung zusätzlicher Förderung, Bildung und Betreuung im Elementarbereich. Die Möglichkeit weiterer Plätze im evangelischen Kindergarten Schulberg gäbe es sofort, sagte Reimer Gier vom kirchlichen Träger. Allerdings nur im Bereich des weniger nachgefragten Nachmittagsangebots. „Eine Vormittagsgruppe bekommt man auf jeden Fall voll“, bestätigte Reimer Gier.

Die Mitglieder des Kellinghusener Sozialausschusses beschlossen, zunächst bei den örtlichen Kita-Trägern anzufragen, wie und unter welchen Voraussetzungen eine zusätzliche Vormittagsgruppe eingerichtet werden könnte.

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