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Norddeutsche Rundschau

26. September 2017 | 16:53 Uhr

Kita-Motto: Einer für alle, alle für einen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 15.Jun.2015 | 09:31 Uhr

Die Kindertagesstätte „Deichmäuse“ in St. Margarethen feierte ihren 20. Geburtstag. Vor zwei Jahrzehnten wurde der von der Gemeinde neu erbaute Kindergarten neben der Schule in Betrieb genommen. Die Kinderbetreuung in der Elbgemeinde geht allerdings schon auf das Jahr 1971 zurück, als der damalige Pastor Gerhard Albrecht im Pastorat eine Kinderspielstube ins Leben rief. Deren erste Leiterin war die erst vor wenigen Tagen verstorbene Erzieherin Marianne Rohwedder gewesen. Mit der Inbetriebnahme des Neubaus vor 20 Jahren zog sich die Kirchengemeinde nach und nach aus der Beteiligung an dieser Einrichtung zurück.

Heute betreuen Kita-Leiterin Heike Jacobsen und deren Mitarbeiter Sabine Fiege, Martina Petersen, Regine Sühl und Jan Stockfleth in zwei Gruppen 30 Jungen und Mädchen, darunter fünf Kinder unter drei Jahren. Bürgermeister Volker Bolten, der für jeden Mitstreiter im Kita-Team Blumen mitgebracht hatte, wies darauf hin, dass seit zwei Jahren eine Nachmittagsbetreuung in der Kita „Deichmäuse“ aufgebaut werde. „Das läuft gut an. Inzwischen ist die Gruppe voll ausgebucht“, berichtete der Bürgermeister. Er dankte der damaligen Gemeindevertretung unter Vorsitz seines Amtsvorgängers Albert Siemen für den Mut, so viel Geld in die Hand zu nehmen und den neuen Kindergarten als kommunale Einrichtung zu bauen.

Kita-Leiterin Heike Jacobsen begrüßte neben den Kindern, Eltern und Volker Bolten auch die Bürgermeister Uwe Lameyer (Landscheide), Delf Sievers (Dammfleth) und Elke Göttsche (Brokdorf). Und unter den Eltern seien sogar Mütter, die selbst schon vor 20 Jahren als Kinder in dieser Einrichtung betreut worden seien. Die Kita-Leiterin dankte Peter Alpen und Walter Bunde für die Bereitstellung der beiden Festzelte, die von vielen fleißigen Händen aufgebaut worden seien. Ihr „Dank an die Gemeinde für die tolle Unterstützung“ kam von Herzen.

Das Motto des Kita-Geburtstages „Einer für alle, alle für einen!“ wurde in einem einleitenden Theaterstück deutlich, das die Kita-Kinder aufführten. Max zog in die Welt hinaus, um neue Freunde zu suchen. Er lernte den Maulwurf „Molli“, den Frosch Friedolin, einen ganzen Schwarm kleiner Schmetterlinge, einen Tausendfüßler, das Amselkind Anni und den ängstlichen Igel Iwan kennen, die sich zusammentaten und in gemeinsamem Einsatz Schutz fanden vor dunklen Wolken und Gewitter. „Das haben wir gut gemacht, allein hätten wir das nicht geschafft“, waren sich die neuen Freunde einig.

Pastor Eckart Grulke, der eine kurze Andacht mit den Kindern und Eltern feierte und dazu seine Handpuppe, den Raben „Rudi“, mitgebracht hatte, dankte den Kita-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern für ihre Arbeit, mit der die Kinder in den vergangenen 20 Jahren Wärme und Geborgenheit gefunden hätten und auf die Schulzeit vorbereitet worden seien.

Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde den Jungen und Mädchen ein buntes Programm geboten. Dass Eltern und Kinder gemeinsam viel schaffen können, wurde in mehreren Workshops unter Beweis gestellt: bei einer Buttonmaschine, beim Seifenblasen formen und Windmühlen basteln. Mittags waren im Kindergarten eine Kaffee- und Kuchenbar sowie ein buntes Salatbüfett aufgebaut, so dass keine Wünsche übrig blieben.

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