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Norddeutsche Rundschau

22. Oktober 2017 | 05:44 Uhr

Kirsten und Holdorf direkt gewählt

vom

Losentscheid einmal zu Gunsten der SPD und einmal zu Gunsten der BfH/ Gemeindevertretung umfasst 19 Sitze

shz.de von
erstellt am 31.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Hohenlockstedt | Das Los entschied über die endgültige Besetzung der Gemeindevertretung in Hohenlockstedt. In zwei Wahlkreisen herrschte jeweils Stimmgleichheit zwischen SPD- und BfH-Vertreter. Und wie es der Zufall wollte, siegte einmal die SPD im Wahlkreis 1 mit Jürgen Kirsten und einmal die BfH im Wahlkreis 3 mit Inke Holdorf. Damit hat die SPD drei Direktmandate errungen. Zwei weitere Sitze darf sie über die Liste besetzen. Die Wählergemeinschaft BfH erhält sieben Direktmandate, keine weiteren Listenplätze. Wären beide Lose auf die BfH gefallen, wäre die nächste Legislaturperiode für den Steuerzahler deutlich teurer geworden, wie Wahlleiter Jürgen Rebien betonte. Denn dann hätte die BfH acht Direktmandate bekommen, die Anzahl der Sitze der anderen Parteien hätten mit Überhangmandaten entsprechend aufgestockt werden müssen. Nun bleibt die Sitzverteilung so, wie sie am Wahlabend bereits festgestellt wurde: Insgesamt umfasst die Gemeindevertretung 19 Mandate.

Nicht gewählt ist Claudia Belitz-Hempel (BfH), die im Wahlkreis 1 ebenso wie Jürgen Kirsten 117 Stimmen bekommen hatte. Im Wahlkreis 3 erhält Theodor Scheit (SPD) - mit 103 Stimmen gleichauf mit Inke Holdorf - kein Direktmandat. Er zieht allerdings über die Liste für die SPD in die Gemeindevertretung ein, ebenso wie Friedrich Kortüm. Weitere Listenbewerber entsenden die CDU (4 Sitze) und die IHB (3 Sitze).

Die Rolle der "Glücksfee" hatte gemäß der gesetzlichen Vorschrift Wahlleiter Jürgen Rebien übernommen. Er hatte jeweils die Namen der beiden Patt-Kandidaten auf zwei verschiedenen Wahlzetteln eindeutig gekennzeichnet. Sodann verpackte er die beiden Zettel in zwei gleich aussehenden blauen Umschlägen. Nachdem sie in einer Kiste geschüttelt und gemischt worden waren, zog Rebien unter den Augen der Mitglieder des Wahlausschusses und des anwesenden Publikums einen der beiden Umschläge.

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