Gesellschaft : Kirchenbauverein steckt Ziele neu

Pastor Ralf Greßmann (v.l:) dankte dem Vorstand für die geleistete Arbeit: Reiner Hahn, Markus Hübner, Andreas Kropius, Ulrike Ernst, Peter Hell, Werner Meinert und Antje Tulinius.
Pastor Ralf Greßmann (v.l:) dankte dem Vorstand für die geleistete Arbeit: Reiner Hahn, Markus Hübner, Andreas Kropius, Ulrike Ernst, Peter Hell, Werner Meinert und Antje Tulinius.

Satzung erweitert: Neben der Unterstützung von Baumaßnahmen an der Kirche in Münsterdorf sollen bei Bedarf auch andere Ausgaben unterstützt werden.

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24. März 2017, 16:59 Uhr

„Der Verein wächst nach wie vor“, stellte der Vorsitzende der Freunde und Förderer St.-Anschar-Kirche, Peter Hell, während der Jahresversammlung fest. 79 Mitglieder zählt der Verein, der sich für den baulichen Erhalt der Münsterdorfer Kirche einsetzt.

Dank der Spendenbereitschaft konnte schon das neu eingedeckte Kirchendach erheblich aus Vereinsmitteln bezuschusst werden. Die jetzt bevorstehende Turmsanierung wird mit rund 250  000 Euro veranschlagt, wovon der Förderverein die Finanzierungslücke von annähernd 60  000 Euro abdecken will. Durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Veranstaltungserlöse ist der Verein in der Lage, die evangelische Kirchengemeinde dermaßen zu unterstützen. Zur evangelischen Kirchengemeinde Münsterdorf gehören auch die Dörfer Breitenburg und Dägeling.

In seinem Jahresbericht hob Peter Hell die Veranstaltungen hervor, an denen die Freunde und Förderer St.-Anschar-Kirche beteiligt waren, wie den Münsterdorfer Sternmarathon, die Bereitstellung von Vereinstrikots beim Störlauf, die Teilnahme am Sommerfest und Weihnachtsmarkt der Kirchengemeinde und das eigene zweitägigen Hafen-Benefizkonzert. Der Vorstand hat die Kirchengemeinde bei der Vorbereitung der Baumaßnahme unterstützt und Öffentlichkeitsarbeit geleistet.

Für dieses Jahr hat sich der Verein das ehrgeizige Ziel gesteckt, die Mitgliederzahl auf 100 zu erhöhen. Geplant ist auch wieder die Teilnahme am Sommerfest und Weihnachtsmarkt, außerdem soll in der Vorweihnachtszeit ein Konzert stattfinden. Der Vorsitzende berichtete, dass über eine veränderte Außenbeleuchtung der Kirche nachgedacht werde.

Die Mitgliederversammlung beschloss, die Satzung des Fördervereins, der gegenwärtig auf die bauliche Unterhaltung festgelegt ist, zu erweitern. Peter Hell erklärte dazu: „Wenn zum Beispiel die Orgel kaputt geht, könnten wir eine Reparatur zurzeit nicht fördern.“ Künftig soll die Satzung daher neben der Erhaltung des Kirchengebäudes auch die Inneneinrichtung und das Außengelände mit einbeziehen. Keine Mehrheit fand die Anregung aus der Versammlung, den möglichen Förderumfang auch auf den Friedhof und das alte Gemeindehaus zu erweitern, um nicht später gegebenenfalls noch einmal die Satzung ändern zu müssen.


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