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Norddeutsche Rundschau

12. Dezember 2017 | 05:49 Uhr

Kirche baut Jugendarbeit weiter aus

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 16.Nov.2014 | 16:47 Uhr

Kinder und Jugendliche für die Kirche zu gewinnen, ist ein wichtiges Thema für Propst Dr. Andreas Crystall (Foto). „Sie sind unsere Zukunft“, betonte er auf der Synode Kirchenkreises Dithmarschen. Vor vier Jahren gab es das Jugendkonzept lediglich auf dem Papier. „Wir haben damals sehr selbstkritisch gesagt, dass die Jugendarbeit einem Scherbenhaufen gleicht“, so der Propst. Im Vergleich dazu sei in Dithmarschen zwar nicht das Paradies angebrochen in Sachen Jugendarbeit, aber der Kirchenkreis stehe gut da. Es gibt stabile Strukturen, verlässliche Kooperationspartner, ein gut funktionierendes Fortbildungs- und Präventionskonzept, viel Nachwuchs und ökumenische Beziehungen der Jugendlichen nach Tansania und Sansibar. Für den Nachwuchs nimmt der Kirchenkreis viel Geld in die Hand. Allein 407 000 Euro segnete die Synode für das Kinder- und Jugendwerk, für Jugenddiakone, Gemeindepädagogen und Fortbildungen für das kommende Jahr ab. 200 000 Euro gehen als Direkt-Zuschuss an die Kommunen für die Kindertagesstätten. Weitere 15 000 Euro fließen in die Beratungsstelle „Kind im Mittelpunkt“ der Familienberatungsstelle, 171 000 Euro in die Sozialberatung und 81 000 Euro in die Suchtberatung. Aus Sicht von Propst Crystall ist das Geld gut angelegt. „Die Kinder- und Jugendarbeit ist eine Erfolgsgeschichte.“

Am Ende ist die Entwicklung noch nicht. Crystall: „Dass noch viel zu entwickeln und zu gestalten ist, dass nicht alle Kirchengemeinden ein Fehlen von Kinder- und Jugendarbeit als eigene Tragik empfinden, dass es ein kontinuierlicher Jammer ist, wenn gut ausgebildete, motivierte Teamer zu Ausbildung, Studium und Beruf Dithmarschen verlassen, dass durch die Ganztagsschulen selbstgeleitete Jugendarbeit starken Veränderungen unterworfen ist, das alles wissen wir.“


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