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Norddeutsche Rundschau

23. Oktober 2017 | 16:28 Uhr

Kinderwagen im Keller stand in Flammen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 28.Okt.2013 | 05:14 Uhr

Mit der Alarmmeldung „Feuer, Menschenleben in Gefahr, starke Rauchentwicklung im Mehrfamilienhaus“ wurden etliche Rettungsmannschaften am Freitagabend kurz vor 20 Uhr in die Mühlhausenerstraße entsandt. Fünf Löschfahrzeuge der Feuerwehr mit 25 Einsatzkräften, zwei Rettungswagen und die Polizei erreichten in kurzer Zeit die Einsatzstelle. Ein auf der Anfahrt befindlicher, alarmierter Notarzt konnte wieder beidrehen.

Vor Ort bestätigte sich die Rauchentwicklung im gesamten Treppenhaus, das Feuer entpuppte sich nach Erkundung der ersten Atemschutzgeräteträger als ein brennender Kinderwagen im Kellerbereich. Er wurde mit dem Wasser des Tanklöschfahrzeuges mittels Schnellangriffsschlauch in kurzer Zeit abgelöscht und nach draußen gebracht.

Ein Bewohner des Hauses hatte Rauchgeruch im Flurbereich festgestellt und sofort den Notruf abgesetzt. Der Leitstellendisponent empfahl allen Bewohnern, in ihren Räumen zu bleiben, die Türen geschlossen zu halten und das Eintreffen der Feuerwehr abzuwarten. Eine richtige Entscheidung, denn nur in eine Wohnung zog der schwarze Rauch, weil der Inhaber die Tür offen gelassen hatte. Im Haus hatten etliche Rauchwarnmelder ausgelöst, deren feine Elektronik den giftigen Qualm frühzeitig detektierten.

Mit einem Hochdrucklüfter wurde der Rauch schnell aus dem Gebäude geblasen und das Treppenhaus wieder begehbar. Ein Bewohner hatte Rauch eingeatmet, sodass er im Rettungswagen kurzzeitig versorgt wurde, aber nicht ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Zwei Notfallseelsorger, Lothar Volkelt und Peter Leisner, waren vor Ort, um die Anwohner bei Bedarf zu betreuen. Der reine Brandschaden hielt sich in Grenzen, da die Feuerschutztüren im Keller ihre Funktion erfüllten und der Brand sich nicht auf die Räume im Untergeschoss ausbreiten konnte. Die Brandursache wird nun ermittelt. Ob dieser Brand mit einem ähnlichen vor zwei Wochen im Nachbargebäude in Zusammenhang steht, werden weitere Untersuchungen zeigen.

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