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Kindermissionarin berichtet über Arbeit in den Slums

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Kindermissionarin Martina Tiemann, die früher in ehemals Henstedt-Ulzburg tätig war, berichtet Freitag, 4. Dezember, im Kirchengemeindesaal Brokstedt von ihrer Arbeit in Südafrika. Die Missionarin ist die Leiterin des Vereins „Bambelela ku Jesu–Hilfe“, der am 8. Januar 2004 in Brokstedt gegründet wurde, um von Deutschland aus die Missionsarbeit von Martina Tiemann sowie verschiedene Projekte von Bambelela zu unterstützen.

Gründungsmitglied ist die Brokstedterin Angelika Hempel, die Martina Tiemann bei ihren Heimatbesuchen unterstützt.

Thiemann kündigte Anfang 2002 ihre Wohnung im Ortsteil Henstedt-Rhen, verabschiedete sich von ihrem Arbeitsplatz in Hamburg und wollte sich ganz von Gott führen lassen. 2002 ging sie für drei Monate nach Indien. Dort, in Tirtchirapalli, engagierte sie sich für die Ausbildung der Bibelschüler und Pastoren und für die Kindermissionsarbeit. Im März 2003 trat sie für vier Monate eine Praktikumsstelle in Amerika bei Bill Willson an. Dort lernte sie die Struktur für die größte Brennpunktarbeit unter Straßen-Kindern und Jugendlichen kennen.

„Geh zu den vergessenen Kindern nach Südafrika“ erkannte die Missionarin Martina Thiemann dann. Seit über zehn Jahren arbeitet sie nun schon in Südafrika und kümmert sich um viele arme Kinder. In den Slums von Pietermaritzburg traf sie auf Mädchen und Jungen, die nicht nur hungerten, sondern auch Aufmerksamkeit, Liebe und Hilfe brauchten.

Es gibt dort sehr viele Aidswaisen, dadurch auch zahlreiche Kinderhaushalte und Straßenkinder. Viele von ihnen leben in großer Angst und Not. Martina Thiemann und ihr südafrikanisches Team haben eine Suppenküche, eine Kindertagesstätte und einen Besuchsdienst eingerichtet. Die Straßengottesdienste sind für die Kinder ein besonderes Highlight.


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erstellt am 02.Dez.2015 | 00:32 Uhr

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