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Norddeutsche Rundschau

24. Oktober 2017 | 08:03 Uhr

Kinderärztin hilft in Afrika

vom

shz.de von
erstellt am 22.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Itzehoe/Münsterdorf | Malaria, Lungenentzündung, Unterernährung: Die gesundheitlichen Probleme im afrikanischen Sierra Leone sind vielfältig. Die medizinische Versorgung hingegen ist mangelhaft - und wird darum seit Jahren vom Projekt "Ärzte für die Dritte Welt" unterstützt.

Auch die aus Münsterdorf stammende Ärztin Imme Klüver hilft. Freiwillig, während ihres Urlaubs und ohne Bezahlung kümmerte sie sich im vergangenen Sommer um Kinder in Serabu. "Mein Wunsch, in der Entwicklungshilfe zu arbeiten, besteht schon lange", sagt die 33-Jährige. "Ich habe schon als Kind mit meinen Eltern im Ausland gelebt und bin viel gereist, so dass mein Interesse an fremden Kulturen und Menschen früh geweckt war."

Derzeit hat sie erneut ihren Wirkungsort von der Kinderklinik Eutin nach Sierra Leone verlegt - obwohl sie ihren ersten Einsatz im vergangenen Jahr als härteste Zeit ihres Lebens in Erinnerung hat: In einem Gebiet mit etwa 50 000 Patienten war Imme Klüver die einzige Kinder ärztin. Dabei erlebte sie fast täglich, wie vielen Kindern bereits mit einfachen Therapien geholfen werden konnte, aber auch, wie andere das Krankenhaus zu spät erreichten und starben.

Wegen des Malaria-Problems können viele Menschenleben mit Blutkonserven gerettet werden - doch 6 Euro pro Konserve sind für viele zu viel. Unter anderem dafür werden Spenden gesammelt. Ebenso wie für Behandlungskosten, die zwar zum Großteil von der Hilfsorganisation übernommen werden, teils aber offen bleiben und dann von den Ärzten selbst getragen werden.

Der Serviceclub Round Table Itzehoe hat Imme Klüver darum mit einer Spende in Höhe von 500 Euro unterstützt. Außerdem bietet der Club an, Spenden anderer an die Kinderärztin weiterzu leiten. > Spenden mit dem Verwendungszweck "Sierra Leone": Volksbank Raiffeisenbank Itzehoe, Konto 34160507, Bankleitzahl 22290031.

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