SCHEUNE BRENNT : Kinder von Feuer überrascht

Mit reichlich Schläuchen und einem Atemschutztrupp ließ sich größerer Schaden verhindern.
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Mit reichlich Schläuchen und einem Atemschutztrupp ließ sich größerer Schaden verhindern.

Strohballen in Rethwischer Scheune gerieten in Brand. Betroffene kommen mit Schrecken davon.

shz.de von
20. Mai 2014, 05:00 Uhr

„Ich war auf dem Feld, als ich telefonisch benachrichtigt wurde, dass mein Hof brennt“, berichtete Landwirt Timm Glöyer gestern gegen 17.20 Uhr. Wie es dazu kommen konnte, dass etwa zehn Strohballen in der Scheune, die dem Wohnhaus gegenüber liegt, in Brand gerieten, weiß er nicht. Sein Sohn habe dort mit ein paar Kindern gespielt, erzählt er.

Um 16.28 Uhr ging der Alarm bei der Freiwilligen Feuerwehr Rethwisch ein. Brand auf dem Strohboden mit Kindern, hieß es. „Zum Glück ist alles gutgegangen. Das Feuer wurde rechtzeitig entdeckt“, erklärte Einsatzleiter Torsten Krohn von der Freiwilligen Feuerwehr Rethwisch nach der Löscharbeit. Ein Hofmitarbeiter habe bereits vorgearbeitet und mit einem Gartenschlauch abgelöscht. Als die Einsatzkräfte mit einem Großaufgebot mit Unterstützung aus Lägerdorf und einem Löschzug aus Itzehoe eintrafen, seien die Kinder bereits in Sicherheit gewesen. Sie konnten den Strohboden über zwei Zugänge verlassen und wurden vorsorglich ins nächste Krankenhaus gebracht.

Das Glück im Unglück zeigte sich auch nach der Löscharbeit. Das Gebäude wies äußerlich kaum Schäden auf. Nur der Brandgeruch, ein schwarzer Bereich zwischen den Ballen auf dem Strohboden und ein paar Wasserpfützen auf dem Hof blieben als sichtbare Spuren.

Nun geht es an die Ursachenforschung. „Die muss in Ruhe geprüft werden“, sagte Krohn.

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